Die tief gezogenen Seitenfenster und die schmalen Karosseriesäulen ermöglichen einen guten Rundumblick. Bis hinunter zum Fußboden gibt es zahlreiche Ablagen für alles, was man für ein Leben auf der Straße braucht.
Dabei haben die Koreaner auch den rückwärtigen Raum nicht vergessen. Bei zunächst 4,70 Meter Länge und 3 Metern Radstand gibt es einen Kasten mit Schiebe- und großen Flügeltüren, 790 Kilogramm Nutzlast und 4,4 Kubikmetern Ladevolumen.
Oder man kauft den großzügig verglasten Kleinbus mit klassischer Heckklappe und findet auf Sitzen oder Bänken Platz für bis zu sieben Personen. Hier wie dort nutzt Kia den Akku auch als Powerbank und stellt den Strom für externe Anwendungen zur Verfügung. Camping-Umbauten sollen damit genauso einfach sein wie etwa der Einsatz von Werkzeugen.
Zuallererst natürlich braucht es den Akku allerdings zum Fahren. Da bietet Kia aktuell zwei Konfigurationen an: Im vorläufigen Basismodell hat der PV5 einen Frontmotor mit 89 kW/122 PS und einen 51,5 kWh großen Akku für bestenfalls 297 Normkilometer. Alternativ kommt der Korea-Bulli mit 120 kW/163 PS, 71,2 kWh und 416 Kilometer Normreichweite. Später ist zur Preiskorrektur nach unten auch ein 43,3-kWh-Akku geplant.
Egal, mit welchem PV5 man unterwegs ist – mehr als 135 Kilometer pro Stunde sind nicht möglich. Sonst müsste er angesichts seines hohen cw-Wertes noch öfter an die Ladesäule und man würde noch schmerzlicher den Unterschied zu Pkw wie dem elektrischen EV6 mit hoher Reichweite und Ladeleistung (siehe Video unten) spüren: Während der am Wechselstrom (AC) an der Wallbox mit bis zu 22 kW und am Gleichstrom (DC) etwa an der Schnellladesäule mit bestenfalls 258 kW lädt, ist hier schon bei 11 und 150 kW Schluss.
Video | Warum dieser KIA fast zu viel bietet
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