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Neue KI-Funktion „Clarify“ hilft bei Übersetzungen

wochentlich.deBy wochentlich.de5 März 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Neue KI-Funktion „Clarify“ hilft bei Übersetzungen
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„Wie ein Kollege“

Mit KI: DeepL führt neue Übersetzungsfunktion ein

Aktualisiert am 05.03.2025 – 09:38 UhrLesedauer: 2 Min.

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DeepL Übersetzer-App im Play Store: DeepL führt eine neue Übersetzungsfunktion. (Quelle: Christoph Dernbach/dpa/dpa-bilder)

Das Start-up DeepL kann bislang mit seiner Übersetzungssoftware in der Konkurrenz mit großen Playern wie Google mithalten. Dafür braucht es Entwicklung.

Das Kölner KI-Start-up DeepL hat eine neuartige Übersetzungsfunktion vorgestellt, die interaktive Bearbeitungsvorschläge für noch genauere Übersetzungsergebnisse bieten soll. Die „Clarify“-Funktion beziehe die Nutzer aktiv in den Übersetzungsprozess ein und helfe ihnen dabei, unklare oder mehrdeutige Textstellen nach ihren Wünschen anzupassen, sagte der CEO und Gründer des Unternehmens, Jaroslaw Kutylowski. Dies sorge für eine persönlichere, ansprechendere Nutzererfahrung und bessere, differenziertere Übersetzungen.

Die neue Funktion ist für Nutzer im Web-Übersetzer bereits verfügbar. Bislang übersetzt „Clarify“ nur zwischen Deutsch und Englisch. Demnächst sollen aber weitere Sprachen hinzugefügt werden.

DeepL muss sich international in einem starken Wettbewerb behaupten. So hat Google mit Gemini eine große KI-Lösung im Programm, die auch Übersetzungen unterstützt. Microsoft bietet für seine Videokonferenz-Anwendung Teams ebenfalls Live-Übersetzungen an. Allerdings war es dem Kölner Unternehmen auch in der Vergangenheit gelungen, im Wettbewerb mit Google Translate und anderen Angeboten großer Anbieter aus den USA mitzuhalten.

Nach einer Finanzierungsrunde im Mai 2024 wird DeepL mit zwei Milliarden US-Dollar (1,85 Mrd. Euro) bewertet. Das wertvollste KI-Start-up Deutschlands hatte sein Produktportfolio zuletzt um eine Echtzeit-Funktion für Live-Übersetzungen sowie einen Schreibassistenten mit Künstlicher Intelligenz (DeepL Write Pro) erweitert. Zuvor hatte DeepL eine neue Generation seines Sprachmodells auf den Markt gebracht, um die Qualität seiner maschinellen Übersetzungen messbar zu erhöhen.

KI entwickle sich zunehmend zu einem unverzichtbaren Helfer im Berufsleben, sagte Kutylowski. Die „Clarify“-Funktion biete einen personalisierten Ansatz für die Interaktion mit der DeepL-Plattform während des gesamten Übersetzungsprozesses. „Man kann die Funktion wie einen Kollegen betrachten, der Nutzer proaktiv einbezieht und ihnen hilft, ihren Übersetzungen den letzten Schliff zu geben und die hohe Qualität zu erreichen, die für die geschäftliche Kommunikation erforderlich ist.“

DeepL wird nach eigenen Angaben von rund 200.000 Unternehmen und Behörden sowie Millionen von Privatkunden in 228 Märkten weltweit genutzt. Das 2017 von Kutylowski gegründete Unternehmen zählt inzwischen über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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