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Neue Art in Spanien identifiziert

wochentlich.deBy wochentlich.de10 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Neue Art in Spanien identifiziert
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Ausgestorbenes Raubtier

Forscher finden bisher unentdeckte Art


10.07.2026 – 11:39 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Paludocyon moyasolai: So könnten die Bärenhunde der Art ausgesehen haben. (Quelle: Journal of Mammalian Evolution)

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Bisher war diese vor Millionen von Jahren ausgestorbene Raubtierart unbekannt. Sie gehört zu einer Gruppe, die einst auf drei Kontinenten verbreitet war.

Forscher haben eine bisher unbekannte Art eines ausgestorbenen Raubtiers entdeckt, das vor Millionen von Jahren im heutigen Spanien lebte. Die neue Art gehört zur Familie der Bärenhunde (Amphicyonidae) und hat den Namen Paludocyon moyasolai erhalten. Die Entdeckung basiert auf einem Schädel aus dem Zeitalter des Mittelmiozäns und ist etwa 15,9 Millionen Jahre alt.

Gefunden wurde er bereits vor Jahren an der Fundstelle Els Casots im Vallès-Penedès-Becken nahe Barcelona. Die Fundstelle war 1989 entdeckt worden und hat seitdem mehr als 5.000 Fossilien von Wirbeltieren zutage gefördert, darunter Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere – insgesamt rund 80 Arten. Die Umgebung war zur damaligen Zeit eine flache Süßwasserlandschaft mit Seen und Sümpfen, umgeben von Wäldern unter warmen klimatischen Bedingungen.

Grundlage der Entdeckung der neuen Art ist ein stark verformter, aber gut bezahnter Schädel. Durch Vergleiche stellte das internationale Forschungsteam unter Beteiligung des Institut Català de Paleontologia Miquel Crusafont in Sabadell sowie des Museo Nacional de Ciencias Naturales in Madrid fest, dass der Schädel nicht zu bereits beschriebenen Bärenhundearten passt.

Schädel und Gebiss des neu entdeckten Bärenhundes.Vergrößern des Bildes
Schädel und Gebiss des neu entdeckten Bärenhundes. (Quelle: Journal of Mammalian Evolution)

50 bis 70 Kilogramm schwer und so groß wie ein Hund

Im Gegensatz zu bekannten Arten, die vom Körperbau sehr massig waren und von der Größe auf Großkatzen-Niveau lagen, war Paludocyon moyasolai kleiner. Er wog um die 50 und 70 Kilogramm und war etwa so groß wie ein größerer Hund. Das Gebiss der neu entdeckten Bärenhunde weist darauf hin, dass sie sich vermutlich von kleineren bis mittelgroßen Beutetieren ernährten – etwa frühzeitlichen Hirschen und Schweinen.

Bärenhunde sind eine ausgestorbene Raubtiergruppe, die Merkmale von Hunden und Bären vereinte, ohne tatsächlich zu einer der beiden Linien zu gehören. Sie besiedelten einst große Teile der Nordhalbkugel und dominierten weite Gebiete Eurasiens und Nordamerikas. Sie sind heute vollständig ausgestorben.

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