Auf Gründungskongress in Gießen

Hohm als Chef der neuen AfD-Jugend gewählt


Aktualisiert am 29.11.2025 – 15:32 UhrLesedauer: 1 Min.

Begleitet von massiven Protesten hat sich in Gießen die Jugendorganisation der AfD neu konstituiert. Zum neuen Vorsitzenden wurde Jean-Pascal Hohm gewählt.

Mehr als 700 junge AfD-Mitglieder haben in den Hessenhallen in Gießen am Samstag die neue Jugendorganisation der AfD gegründet. Sie trägt künftig den Namen „Generation Deutschland“.

Zum neuen Chef wurde Jean-Pascal Hohm gewählt. Er erhielt 90,4 Prozent der Stimmen. Der 28-Jährige gilt als gut vernetzt in der rechtsextremen Szene.

Über den Namen war zuvor auf dem Gründungskonvent diskutiert worden, als Alternativen wurden „Jugend Germania“ und „Junge Alternative“ vorgeschlagen. „Das hat Pathos, Ethos, das erinnert an die über 2000-jährige Geschichte Deutschlands“, sagte ein Redner am Saalmikrofon über den Namen „Jugend Germania“.

Am Ende aber siegte mit „Generation Deutschland“ der Namensvorschlag, der zuvor vorbereitet und im Leitantrag für das Jugendstatut festgehalten worden war.

Die neue Jugendorganisation soll qua Satzung sehr viel enger an die Partei angebunden sein. Die Landes- und Bundesvorstände der AfD haben Durchgriffsrechte und können zum Beispiel bei parteischädigendem Verhalten Mitglieder herauswerfen.

Die „Junge Alternative“ hatte bei ihrer Auflösung nach eigener Aussage 2.400 Mitglieder. Dem neuen Chef der Jugendorganisation, Hohm, zufolge liegen bisher rund 2.000 Anträge auf Mitgliedschaft in der neuen AfD-Jugendorganisation vor.

Vor der Halle in Gießen hatten zahlreiche Demonstranten gegen die Neugründung protestiert.

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