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Netzwerk bietet Frauen für Vergewaltigungen an

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Dezember 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Netzwerk bietet Frauen für Vergewaltigungen an
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Netzwerk aus Zehntausenden

Enthüllung: Frauen auf Telegram zur Vergewaltigung angeboten

18.12.2024 – 13:39 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Telegram-Logo (Archivbild): Auf dem Instant-Messaging-Dienst tauschten sich tausende Mitglieder über Möglichkeiten für Vergewaltigungen aus. (Quelle: IMAGO / Silas Stein)

Manche schrieben Anleitungen für Vergewaltigungen, andere boten ihre Mütter oder Schwestern zum Missbrauch an: In Telegram-Gruppen fanden offenbar tausende Menschen Raum für einen perfiden Austausch.

Das deutsche Rechercheteam von STRG_F hat über ein Jahr lang Dutzende Chatgruppen auf dem Messenger-Dienst Telegram untersucht und dabei sexuellen Missbrauch aufgedeckt. In den Gruppen, die teilweise bis zu zehntausende Mitglieder umfassen, tauschten Nutzer Anleitungen aus, wie man Menschen für sexuelle Übergriffe bis zu Vergewaltigungen heimlich betäuben kann, berichtet die „Tagesschau“. Die Nutzer stachelten sich demnach gegenseitig an und boten Frauen zur Vergewaltigung an. In einigen Fällen wurden Vergewaltigungen angekündigt und entsprechende Aufnahmen geteilt.

Die Opfer scheinen oft aus dem direkten Umfeld der Täter zu stammen: Es ist die Rede von der eigenen Schwester, Mutter, Freundin oder Ehefrau. Während manche behaupten, ihre Partnerin sei mit den Übergriffen einverstanden, berichten viele stolz davon, dass diese nichts ahnten.

So beschrieb ein Nutzer seine vermeintliche Partnerin als „sturzbesoffen und auf ein paar Schlafmedis“. Er fügt hinzu: „Ich sollte hoffentlich bald ein bisschen Spaß haben.“ Andere Teilnehmer zeigen sich begeistert und fordern Fotos des Opfers.

In einem anderen Fall bot ein deutscher Nutzer seine Frau zur Vergewaltigung an und teilte mit, bereits Betäubungsmittel im Internet bestellt zu haben. Die Gruppe tauschte Tipps und Gebrauchsanweisungen für verschiedene K.-o.-Mittel aus. Links zu Online-Shops wurden geteilt.

Das Team von STRG_F konnte selbst ein als Haarpflegemittel getarntes K.-o.-Mittel im Internet bestellen. Der Toxikologe Volker Auwärter vom Universitätsklinikum Freiburg fand in diesem vermeintlichen Haarserum mehrere gefährliche Substanzen: Medetomidin (ein Tiernarkosemittel), Flualprazolam (ein Designer-Benzodiazepin) und Scopolamin (ein Medikament gegen Erbrechen). Auwärter zeigte sich schockiert über diese Zusammensetzung, die bislang unbekannt sei und in Standardtests nicht nachgewiesen werden könne: „Das ist ein neues Level“, so Auwärter. Zudem besorgte ihn die Tarnung des Mittels als Haarserum.

Sexuelle Übergriffe an Bewusstlosen sind nach Paragraf 177 Absatz 2 des Strafgesetzbuches strafbar – allerdings nicht der Besitz von Aufnahmen solcher Taten bei erwachsenen Personen. Das Justizministerium erklärte hierzu auf Anfrage: „Kriminalpolitisch ist es nach derzeitiger Einschätzung des Bundesministeriums der Justiz nicht geboten, dies zu ändern.“ Das Ministerium teilte auch mit, dass Polizeibehörden Hinweisen auf möglicherweise kriminelle Gruppierungen aktiv nachgehen – sofern ihnen diese bekannt werden.

Auch das Bundeskriminalamt hatte STRG_F bereits vor über einem Jahr zur Problematik solcher Telegram-Gruppen angefragt. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte man jedoch keine genauen Angaben machen: „Zudem besteht bei Vorliegen strafbarer Handlungen beispielsweise die Möglichkeit, entsprechende Gruppen an den Diensteanbieter oder Messengerdienst zu melden und anzuregen, dass diese gelöscht werden.“

Telegram selbst habe auf Anfrage erklärt, entsprechenden Hinweisen von Nutzern und Ermittlungsbehörden nachzugehen: „Telegram verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Missbrauch seiner Plattform. Alle Nutzer, die dabei erwischt werden, werden sofort gesperrt.“

Während einige Gruppen während der Recherchen gelöscht und inaktive Mitglieder entfernt wurden, verdeutlichten immer neue Einladungslinks das Wachstum dieses Netzwerks.

Anja Schmidt vom Deutschen Juristinnenbund bewertet gegenüber STRG_F die Situation als entsetzlich. Es sei „ein Hinweis darauf, dass die Regelungen derzeit nicht ausreichten.“ Sie betont weiter: Auch wenn der eine oder andere Straftatbestand greife, das ganze Ausmaß dieses Problems sowie dessen Qualität sei nicht klar. Schmidt fordert dringend Maßnahmen gegen solche Netzwerke.

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