Sechzehntelfinale der WM
Nächste Mbappé-Show: Frankreich zaubert sich weiter
Aktualisiert am 01.07.2026 – 00:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Die „Équipe Tricolore“ spielt sich gegen Schweden zeitweise in einen Rausch und zieht ins Achtelfinale ein. Nicht nur der Superstar überragt.
Mit der nächsten beeindruckenden Vorstellung ist Frankreich ins Achtelfinale der WM eingezogen. Am frühen Dienstagabend Ortszeit in New York gewann die „Équipe Tricolore“ in der Runde der letzten 32 mit 3:0 (1:0) gegen Schweden und trifft nun auf Deutschland-Bezwinger Paraguay.
Kylian Mbappé wurde mit zwei Toren (45., 74.) einmal mehr zum Mann des Spiels, Bradley Barcola (53.) erzielte das zwischenzeitliche 2:0. Dabei hätte Frankreich die Partie ob einer Vielzahl an Chancen gegen hoffnungslos überforderte Schweden auch gut und gerne deutlich höher gewinnen können.
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Mit seinen beiden Treffern zog Mbappé auch in der ewigen WM-Torschützenliste vorbei an Miroslav Klose (16 Tore) auf Platz zwei, steht mit nunmehr 18 Treffern nur noch einen hinter Argentiniens Lionel Messi.
So lief das Spiel
Deschamps stand wieder an der Seitenlinie, nachdem er das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen (4:1) verpasst hatte, weil er zur Beisetzung seiner verstorbenen Mutter nach Frankreich geflogen war. Es gehe ihm gut, und es sei „gut, den Kopf beschäftigt zu haben“, sagte der 57-Jährige über die Trauerbewältigung inmitten des Turniers.
Seine Spieler, die durch die Vorrunde spaziert waren, schwor er darauf ein, dass die WM-Mission in der K.o.-Phase „bei null“ beginne. Der Titelfavorit nahm sich zwar etwas Anlaufzeit, legte sich Schweden dann aber zurecht und erspielte sich Chance um Chance.
Mbappé (32.) traf freistehend zunächst aber ebenso den Pfosten wie Michael Olise (36.) bei einem sehenswerten Seitfallzieher. Es dauerte, bis Mbappé die Équipe Tricolore erlöste und Miroslav Klose (16) in der Liste der WM-Rekordtorschützen hinter sich ließ: Unnachahmlich zog der Superstar nach innen, schloss ins lange Eck ab und lief in die Arme seines Trainers. Auch der Rest des Teams jubelte mit Deschamps.
Und Schweden? Nationalcoach Graham Potter hatte versprochen, dass seine Spieler um ihr Leben kämpfen würden. Doch die Skandinavier schafften es kaum, der Klasse des Gegners etwas entgegenzustellen. Das gefürchtete Sturmduo blieb wirkungslos: Viktor Gyökeres rieb sich in Zweikämpfen auf, Alexander Isak tauchte nur vereinzelt auf.
