100.000 Euro fast erreicht
Nach verheerendem Brand: Hohe Spendenbereitschaft für FC-Ultras
18.05.2026 – 11:36 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Brand zerstörte das Vereinsheim der Kölner Ultragruppe „Wilde Horde“. Die Hilfsbereitschaft ist enorm – und das Spendenziel fast erreicht.
Ein Brand an der Vogelsangerstraße zerstörte am Samstag das Vereinsheim der größten Kölner Ultragruppierung „Wilde Horde“. Doch die Hilfsbereitschaft ist groß. Ein am Samstagabend eingerichteter Spendenaufruf hat am Montagvormittag schon fast sein Ziel erreicht.
Auf der Plattform gofundme.de wird um finanzielle Hilfe für die „Wilde Horde“ gebeten. „Heute ist der Raum von Kölns größter Ultrasgruppe und damit ein Stück Kölner Fangeschichte durch einen Brand zerstört worden!“, heißt es in der Beschreibung. Und weiter: „In diesem Raum steckten Herzblut, Arbeit, Erinnerungen, Geschichten und Gemeinschaft. Vieles davon ist innerhalb weniger Stunden verloren gegangen!“.
Ausgerufen wurde ein Spendenziel von 100.000 Euro. Am Montagvormittag lag die gesammelte Summe bereits bei 93.994 Euro (Stand: 18. Mai, 11.10 Uhr). 2.000 Spenden waren bis zu diesem Zeitpunkt bereits eingegangen. Unter den Spendern fanden sich prominente Namen, wie FC-Sportchef Thomas Kessler, der an Anlehnung an das Gründungsjahr des 1. FC Köln 1.948 Euro spendete. Auch FC-Spieler, wie Matthias Köbbing ließen nicht auf sich warten und spendeten Geld.
Vereinsheim der „Wilden Horde“ abgebrannt – Hilfe nicht nur aus Köln
Doch nicht nur aus Köln erhielt die „Wilde Horde“ Hilfe. Auch aus dem Schwarzwald oder aus Belgien erhielten die Ultras Hilfe, sowohl von Privatpersonen als auch anderen Fanclubs.
Das Feuer war Samstag in einer Werkstatt ausgebrochen. Was das Feuer auslöste, war zunächst unklar. Hinweise auf Brandstiftung lagen der Polizei nach eigenen Angaben nicht vor. Die Ermittlungen laufen.
