Nach Tod des 27-Jährigen

Freunde erheben schweren Vorwurf gegen Presley Gerbers Arzt


23.09.2026 – 12:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Presley Gerber: Seinen Kampf gegen Süchte hatte er in den vergangenen Jahren öffentlich gemacht. (Quelle: IMAGO/Billy Bennight/imago)

Presley Gerber starb am 20. September mit nur 27 Jahren. Nun äußern sich enge Freunde mit scharfer Kritik an seinem Arzt.

Wenige Tage nach dem Tod von Presley Gerber werden neue Details bekannt. Das US-Portal „TMZ“ berichtet unter Berufung auf enge Freunde des Verstorbenen, dass ein Arzt dem 27-Jährigen das Narkosemittel Ketamin verschrieben haben soll, obwohl Gerber an einer Suchterkrankung litt.

Aus dem Umfeld des Verstorbenen heißt es laut „TMZ“, Gerber habe zuletzt ein „anhaltendes Problem“ mit Ketamin gehabt. Enge Freunde seien „wütend“ und forderten eine strafrechtliche Verfolgung des betreffenden Mediziners. Ob sich die Droge zum Todeszeitpunkt tatsächlich in seinem Blut befunden hat, ist jedoch nicht bekannt.

Presley Gerber war der Sohn von Supermodel Cindy Crawford und Unternehmer Rande Gerber. Er hatte sich wegen seiner Suchterkrankung in eine Entzugsklinik begeben, in der er am 20. September 2026 starb. Eine offizielle Todesursache steht bislang aus. Die zuständige Polizei erklärte am 22. September, ein Fremdverschulden sei ausgeschlossen; ermittelt werde wegen einer möglichen Überdosis. Obwohl die Gerichtsmedizin die Autopsie bereits abgeschlossen hat, wurden weitere Untersuchungen zur Klärung der Todesursache angefordert.

Gerber hatte sich öffentlich zu psychischen Problemen, Depressionen und Suchterkrankungen geäußert. Seine Eltern sowie seine jüngere Schwester, das Model Kaia Gerber haben sich bislang nicht zu seinem Tod geäußert. Ein Sprecher der Familie bat kurz nach Bekanntwerden des Todes „um Privatsphäre“.

Parallelen zum Fall Matthew Perry

Der Fall erinnert an den Tod des „Friends“-Stars Matthew Perry, der im Oktober 2023 leblos in seinem Whirlpool in Pacific Palisades aufgefunden wurde. Perry hatte Ketamin von ärztlicher Seite verschrieben bekommen, beschaffte sich die Droge jedoch zusätzlich auf illegalen Wegen. Ermittler erklärten später, dass sein Tod durch die Auswirkungen von Ketamin verursacht wurde.

Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Personen aus Perrys Umfeld zu teils langen Haftstrafen verurteilt. Perrys persönlicher Assistent Kenneth Iwamasa habe dem Schauspieler das Mittel an seinem Todestag mindestens dreimal injiziert.

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