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Nach Isar-Vorfall um Lara Joy Körners Sohn Remo: Gedenkort in München

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Nach Isar-Vorfall um Lara Joy Körners Sohn Remo: Gedenkort in München
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„Dein Platz bei uns bleibt“

Bewegende Worte: So nehmen Freunde von Remo Abschied


15.05.2026 – 14:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Blumen, viele Fotos und Kerzen: An der Ludwigsbrücke wird von Freunden und Mitschülern an den verstorbenen Remo erinnert.Vergrößern des Bildes

Blumen, viele Fotos und Kerzen: An der Ludwigsbrücke wird von Freunden und Mitschülern an den verstorbenen Remo erinnert. (Quelle: Olaf Kern)

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Lara Joy Körners Sohn Remo stirbt mit 19 Jahren. Mitschüler gedenken am Isarufer nahe der Ludwigsbrücke ihres Freundes und Klassenkameraden.

Fotos, handgeschriebene Briefe, Blumen und rote Grablichter: Mitschüler und Freunde von Remo Aimé Pollert haben am Isarufer nahe der Münchner Ludwigsbrücke zwei Gedenkorte für den 19-Jährigen, Sohn der Schauspielerin Lara Joy Körner, errichtet. Remo war am 9. Mai tot aus der Isar geborgen worden.

Die Kriminalpolizei schließt Fremdverschulden aus und geht von einem Unglück aus. Die Obduktion ergab Ertrinken als Todesursache. Wie Remo ins Wasser gelangte, ist nach bisherigem Stand ungeklärt. Zeugen sind nicht bekannt. Ein toxikologisches Ergebnis steht indes noch aus.

Viele Fotos und persönliche Erinnerungen sind in großen Collagen gestaltet worden.Vergrößern des Bildes
Viele Fotos und persönliche Erinnerungen sind in großen Collagen gestaltet worden. (Quelle: Olaf Kern)

„Dein Platz bei uns bleibt“

An der Gedenkstätte haben Mitschüler einen handgeschriebenen Brief hinterlegt, der mit Remos Lebensmotto beginnt: „Ich hasse mein verdammt geiles Leben.“ Weiter schreiben sie: „Remo hat unsere kleine Klasse mit seiner offenen, lustigen und fröhlichen Weise vollständig gemacht. Wir vermissen ihn alle jetzt schon unglaublich und hoffen, dass er in Frieden ruhen kann.“ Remo besuchte demnach die 11. Klasse einer privaten Fachoberschule in München.

Ein anderer Freund hat ein eingerahmtes Schwarz-Weiß-Foto an der Ludwigsbrücke abgestellt. „Lieber Remo, wir hatten leider nur wenig Zeit, um wunderschöne Momente zu erleben, doch reicht diese schöne Zeit, um Dich unglaublich zu vermissen“, hat er auf einem Zettel beigefügt.

"Remo für immer" steht als Graffito an der Wand, das jemand dort hinterlassen hat.Vergrößern des Bildes
„Remo für immer“ steht als Graffito an der Wand, das jemand dort hinterlassen hat. (Quelle: Olaf Kern)

Auch seine Kunstlehrerin hat einen Brief hinterlassen: „Deine philosophischen Fragen werden mir fehlen – und Du als Mensch.“ Ein weiterer Mitschüler schrieb: „Dein Platz bei uns bleibt.“

Nach dem Tod des Teenagers beschäftigen sich die Ermittler weiter mit den offenen Fragen rund um die letzten Stunden des 19-Jährigen. Remo Pollert war offenbar allein unterwegs, wie sich aus den Ermittlungen ergebe. Die Ermittlungen des Kommissariats 12 konzentrierten sich zudem auf die Frage, wie und wann er ins Wasser geraten ist.

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