Amtliche Warnungen von Nord bis Süd

Wetterdienst fürchtet „extreme Unwetter“


Aktualisiert am 29.06.2026 – 11:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Nürnberger Feuerwehr im Einsatz: Einige Regionen wurden bereits von Unwettern getroffen. (Quelle: IMAGO/Ardan FUESSMANN/imago)

Die brütende Hitze ist für die meisten erst einmal vorbei. Dafür schlagen jetzt Unwetter zu – und die könnten laut DWD sehr gefährlich werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Montag amtlich: Von Nord bis Süd besteht Gefahr. Der Grund: Die Kaltfront eines Tiefs bei Island greift von Nordwesten auf Deutschland über.

Das führt zu teils gefährlichen Gewittern. Am Morgen war ein breites Band von der Ostsee bis zum Südrand des Schwarzwalds betroffen. Im Laufe des Tages werden weitere Regionen folgen. Zumeist gilt dabei Warnstufe 2 von 4 (orange), teils wird aber auch Warnstufe 3 (rot) erreicht. Das ist die Unwetterwarnstufe. Der DWD fürchtet rasche Überflutungen von Straßen, Erdrutsche, verbreitet Aquaplaning und herabstürzende Äste.

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Mit geringer Wahrscheinlichkeit ist auch mehrstündiger Starkregen möglich. Es könnten zwischen 30 und 50 Liter pro Quadratmeter innerhalb von wenigen Stunden fallen.

Unwetterkarte des DWD am Montagmorgen: Lediglich im Südosten gelten weiter Hitzewarnungen, ansonsten stehe nun Gewitter mit Starkregen an. (Quelle: DWD)

Lokal laut DWD auch „extreme Unwetter“ möglich

Falls sich die Wetterlage im Süden deutlich verschärft, sind laut DWD auf lokal eng begrenztem Gebiet auch „extreme Unwetter“ möglich. Dann würden mehr als 40 Liter Regen in nur einer Stunde fallen, außerdem gäbe es Hagel und teils schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h.

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Die Gefahr hält den Tag über an. In der Nacht zum Dienstag ziehen die Gewitter zunächst nach Osten ab. Am Dienstag und Mittwoch kann es jedoch erneut zu Unwettern kommen.

Die Hitzegefahr ist unterdessen erst einmal in den meisten Landesteilen gebannt. Nur im äußersten Südosten gilt bis zum Abend noch eine Warnung, bis zu 32 Grad sind möglich. Am Mittwoch liegen die Temperaturen laut DWD im äußersten Norden bei 21 bis 25 Grad, sonst bei 25 bis 30 Grad und im Südwesten können 32 Grad erreicht werden. Am Donnerstag liegen die Höchstwerte zwischen 20 Grad an der Küste und 29 Grad am Oberrhein.

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