Ein mutmaßlicher Mörder, der in Spanien aus dem Gefängnis ausgebrochen war, ist nun in Leipzig gefasst worden. Der 20-Jährige soll für zwei Morde verantwortlich sein und gilt als sehr gefährlich.
Ein flüchtiger mutmaßlicher Mörder aus Spanien ist in Deutschland gefasst worden. Der 20-Jährige sei „in einem Bahnhof in Leipzig“ festgenommen worden, teilte die spanische Polizei am Donnerstagabend mit. Nach ihm war europaweit gefahndet worden.
Der junge Mann galt als sehr gefährlich, wie der staatliche spanische Fernsehsender RTVE unter Berufung auf Behördenangaben berichtete. Trotzdem konnte er einen Tag vor Heiligabend fliehen. Die „Bild“ berichtete, dass Yusef M.L. auch unter dem Alias „El Pastilla“ (zu Deutsch: „die Pille“) bekannt sei.
Mann war im Drogenhändlermilieu aktiv
Der 20-Jährige saß unter dem Vorwurf des zweifachen Mordes im Drogenhändlermilieu in Untersuchungshaft und konnte am 23. Dezember in einer abenteuerlichen Aktion aus dem Gefängnis in Alcalá de Henares bei Madrid ausbrechen.
Es heißt, er habe dabei wohl den starken Besucherandrang vor dem Fest und auch die Unachtsamkeit der Wärter ausgenutzt. Das spanische Innenministerium hat Ermittlungen gegen drei Wärter eingeleitet.