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Unterhaltung

Mord in Bordellszene – ARD-Krimi am Sonntag

wochentlich.deBy wochentlich.de31 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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ARD-Krimi

„Polizeiruf“ am Sonntag: Kein Name, keine Gerechtigkeit?


Aktualisiert am 31.10.2026 – 11:52 UhrLesedauer: 2 Min.

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Melly Böwe (Lina Beckmann) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) ermitteln im Rostocker „Polizeiruf 110“. (Quelle: NDR / Christine Schroeder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die „Polizeiruf“-Folge diesen Sonntag führt nach Rostock.

Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.

Diese Kommissaren ermitteln in „Sie haben Namen“

Sonntag, 1. November 2026, um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Polizeiruf“ aus Rostock. Die Kommissarinnen Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Melly Böwe (Lina Beckmann) ermitteln im Fall mit dem Titel „Sie haben Namen“.

Darum geht es im „Polizeiruf“ aus Rostock

Die Leiche einer minderjährigen Prostituierten wird draußen vor der Stadt gefunden. Schnell wird klar, dass sie vor ihrem Tod gefoltert wurde und dass ihr letzter Aufenthaltsort vermutlich eine Feriensiedlung war, die einem polizeilich bekannten Zuhälter gehört.

Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto tiefer müssen König und Böwe in den Untergrund. Dabei werden sie sowohl mit den Abgründen deutscher Bordelle konfrontiert als auch mit den persönlichen Schicksalen der Verdächtigen.

Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick

Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:

  • „Tatort“ aus Zürich (2026): „Frei wie ein Adler“ – Sonntag, 8. November, um 20.15 Uhr
  • „Tatort“ aus Münster (2026): „Narrentanz“ – Sonntag, 15. November, um 20.15 Uhr
  • „Tatort“ aus Frankfurt (2026): „4 Finger“ – Sonntag, 22. November, um 20.15 Uhr

Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.

Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.

„Tatort“ versus „Polizeiruf 110“: ein ungleiches Duell

Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel sieben bis zehn Folgen aus dem „Polizeiruf 110“-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim „Tatort“ gibt, schicken beim „Polizeiruf 110“ lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen.

Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, „Tatort“-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.

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