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Gesundheit

Mögliche Ursachen und was dagegen hilft

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Von Hausmitteln bis OP

Eingewachsener Zehennagel? Was gegen den Schmerz hilft


Aktualisiert am 02.10.2026 – 07:34 UhrLesedauer: 3 Min.

Eine Frau untersucht ihren Fuß.Vergrößern des Bildes

Eine Frau untersucht ihren Fuß (Symbolbild): Ein eingewachsener Zehennagel tritt am ehesten am großen Zeh auf. (Quelle: eternalcreative/getty-images-bilder)

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Sie schmerzen, können sich entzünden und sogar eitern: eingewachsene Zehennägel. Was sind die Ursachen und wie können sie behandelt werden?

Ein eingewachsener Zehennagel ist als medizinisches Problem durchaus häufig: Etwa ein Drittel aller Beschwerden an den Füßen sind darauf zurückzuführen. Oft ist falsche Nagelpflege die Ursache.

Eingewachsener Nagel: Ursachen und Risikofaktoren

Viele Menschen schneiden sich die Fußnägel ähnlich wie die Fingernägel – nämlich abgerundet, in einem ovalen Bogen. Um zu vermeiden, dass sich die Ecken in die Haut bohren und dort eine Entzündung verursachen, sollten die Nägel aber gerade und nicht zu kurz geschnitten werden. Kürzen Sie den Nagel links und rechts zu weit nach unten, kann es passieren, dass der Nagel in die Haut wächst.

Ein eingewachsener Zehennagel kann ebenfalls durch das Tragen von engen Schuhen begünstigt werden. Auch Schweißbildung am Fuß ist eine mögliche Ursache. Wenn die Haut durch den Schweiß im Bereich des Nagels aufweicht, kann das Einwachsen dadurch wahrscheinlicher werden. Entsprechend häufig sind beispielsweise Fußballer betroffen: Sie setzen ihre Zehen einerseits durch das regelmäßige Balltreten einem ständigen Druck aus, hinzu kommen häufig schwitzende Füße.

Schließlich gilt auch eine erbliche Veranlagung als möglicher Grund für einen eingewachsenen Zehennagel, da das Problem familiär gehäuft auftritt.

Symptome des Leidens

Ein typisches Symptom für einen eingewachsenen Zehennagel sind lokale Schmerzen. Diese sind unter Umständen so stark, dass viele alltägliche Dinge zur Qual werden können: Nicht nur das Tragen enger Schuhe ist nahezu unmöglich, viele Betroffene leiden auch schon durch das Tragen von Strümpfen. Doch auch in Ruhelage ist ein Schmerz möglich, den viele Betroffene als „pochend“ beschreiben.

Ist der Nagel eingewachsen, kann bereits das Tragen von Socken zu Schmerzen führen.Vergrößern des Bildes
Unangenehmer Druck: Ist der Nagel eingewachsen, kann bereits das Tragen von Socken zu Schmerzen führen. (Quelle: Winai_Tepsuttinun/getty-images-bilder)

Darüber hinaus ist meist eine Schwellung zu beobachten. Diese wird in der Regel durch die Entzündung hervorgerufen, die oft mit einem eingewachsenen Zehennagel einhergeht. Zusätzlich ist die Haut häufig gerötet, eventuell fühlt sich der Bereich auch warm an. Wurde der eingewachsene Zehennagel nicht behandelt, kann es zu Blutungen und Eiterbildung kommen. In den meisten Fällen ist der große Zeh betroffen.

Welche Hausmittel helfen gegen das Nagelproblem?

Als schnelle Hilfe empfiehlt es sich, einen Blick in die Hausapotheke zu werfen. Sowohl eine Jod- als auch eine Wundsalbe können schnell Linderung verschaffen. Fußbäder mit milder Seife, Kamille oder Jod können bei akuten Beschwerden Schmerzen lindern. Wichtig ist es, den Fuß danach gut abzutrocknen.

Offene Schuhe entlasten die schmerzende Stelle. Auch nachts sollten Betroffene schauen, dass die Bettdecke nicht direkt auf dem entzündeten Zeh liegt.

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