Langfristige Geldanlage
Wie Sie mit einem Fondssparplan investieren
Aktualisiert am 28.04.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 8 Min.

Mit einem Fondssparplan legen Sie regelmäßig eine kleine Summe in einen Investmentfonds an. Doch wie funktioniert das? Ein Überblick für Einsteiger.
Regelmäßig einen kleinen Betrag anlegen und nach einigen Jahren ein ordentliches Vermögen aufgebaut haben, das klingt verlockend. Doch wie soll das gelingen? Ganz einfach: Nicht mit einem Sparbuch – sondern mit einem Fondssparplan.
Der Vorteil: Für diese Form der Geldanlage benötigen Sie keinen großen Einmalbetrag, sondern zwacken einfach jeden Monat etwas Geld ab, zum Beispiel 25 oder 50 Euro, und legen es in einem Investmentfonds an. Gemeint sind damit Geldkörbe, die das Kapital vieler Anleger in Wertpapiere, Rohstoffe oder Immobilien investieren.
Wenn der Wert der Anlageobjekte steigt, profitieren Sie davon. Langfristig können Sie so ohne großen Aufwand und ohne hohes Risiko ein sattes Vermögen ansparen.
Bei einem Fondssparplan legen Sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig eine feste Summe Geld in einem Investmentfonds an – statt lediglich einmal einen größeren Betrag. Bei vielen Direktbanken oder Onlinebrokern im Internet können Sie bereits ab einer Summe von 25 Euro pro Monat in einen Fondssparplan einzahlen.
Ihr Geld landet dann in einem Investementfonds. Gemeint ist damit eine Art Korb, in denen Anleger Geld einzahlen. Dieses Geld investiert der Fonds in Wertpapiere wie Aktien, in Rohstoffe wie Gold oder in Immobilien. Je nachdem heißen die Fonds dann Aktien-, Immobilien- oder Rohstofffonds.
Der Clou dabei: Sie profitieren so von einer steigenden Wertentwicklung der jeweiligen Anlageklasse. Wenn die Kurse von Gold, Immobilien oder Aktien steigen, wächst auch Ihr Vermögen.
Anders als bei einem Sparplan in Aktien investieren Sie beim klassischen Fondssparen in viele verschiedene Anlageobjekte und streuen so Ihr Risiko breit. Bei den meisten aktiv gesteuerten Fonds entscheidet ein Fondsmanager, in welche Anlageobjekte er investiert.
Bei sogenannten passiven Indexfonds oder ETFs ist das nicht der Fall. Diese bilden per Computeralgorithmus einen Index nach, zumeist einen Aktienindex wie den Dax. Indexfonds sind deshalb – auch im Falle eines Sparplans – günstiger als herkömmliche Fonds.
Ein weiterer Vorteil eines Fondssparplans: Sie müssen sich keine Gedanken über den richtigen Startzeitpunkt machen. Da Sie nicht einmalig einen großen Betrag, sondern regelmäßig viele kleine Summen investieren, ist es nicht einmal schlimm, wenn Sie bei fallenden Kursen einsteigen. In diesem Fall bekommen Sie mehr Fondsanteile für Ihr Geld – steigen die Kurse später wieder, schöpfen Sie mögliche Gewinne ab.
