Abstiegsduell in der 2. Bundesliga

Klose vor Magdeburg: „Dann muss man liefern“

24.04.2026 – 19:32 UhrLesedauer: 1 Min.

Nürnberg-Trainer Miroslav Klose (Archivbild): Gegen Magdeburg will er eine Reaktion seiner Mannschaft sehen. (Quelle: Imago/Ole Jacobsen)

Der 1. FC Nürnberg empfängt am Sonntag den 1. FC Magdeburg ohne Topstürmer Zoma, der verletzt ausfällt. Trainer Klose hat trotzdem klare Erwartungen.

Der 1. FC Nürnberg trifft am Sonntag (13.30 Uhr, Sky) im Abstiegsduell der 2. Fußball-Bundesliga auf den 1. FC Magdeburg – ohne seinen treffsichersten Stürmer. Mohamed Ali Zoma fällt wegen einer Oberschenkelverletzung aus, die er beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld erlitten hat. Der 22-Jährige hat in dieser Saison elf Treffer erzielt.

Trainer Miroslav Klose hatte seine Mannschaft in der Woche vor dem Spiel öffentlich kritisiert und ihr unter anderem mangelhafte Körpersprache vorgeworfen. Die anschließenden Gespräche seien konstruktiv verlaufen, sagte Klose. Für ihn zählt nun das Ergebnis auf dem Platz: „Es bringt nichts, wenn wir viel reden und analysieren. Wenn der Schiedsrichter anpfeift, dann muss man liefern.“

Aus den vergangenen drei Spielen hat der FCN nur zwei Punkte geholt. Auch der Gast aus Magdeburg kämpft gegen den Abstieg. Klose sagte, man wisse, „was Magdeburg auch auswärts imstande ist, zu leisten“ – und forderte von seiner Mannschaft ein anderes Auftreten als zuletzt.

Als mögliche Option für die Nachfolge von Zoma nannte Klose Mittelfeldspieler Rafael Lubach, der in Bielefeld bereits für den verletzten Stürmer eingewechselt worden war. Eine Entscheidung über die Aufstellung gab Klose nicht bekannt.

Nach 30 Spieltagen steht der FCN bei 38 Punkten – vier Spieltage vor dem Saisonende. Das Erreichen der 40-Punkte-Marke wollte Klose nicht als Pflicht formulieren: „Von einem Muss würde ich nicht sprechen.“

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