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Panorama

Minusgrade in Kroatien, Schnee in Urlaubsländern

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Oktober 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Minusgrade in Kroatien, Schnee in Urlaubsländern
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Von Kroatien bis Montenegro

Überraschender Wintereinbruch löst Schneechaos aus


Aktualisiert am 05.10.2025 – 00:21 UhrLesedauer: 3 Min.

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Wintereinbruch auf dem Balkan: Neuschnee liegt auf dem Berg Jahorina in der Nähe von Sarajevo mit Schnee. (Quelle: Armin Durgut/dpa)

Erst 30 Grad, dann Winter pur: Auf dem Balkan fallen die Temperaturen in den Keller. In Sofia schneit es so früh wie seit Jahren nicht mehr.

Der Winter zeigt sich in Teilen des Balkans in diesem Jahr ungewöhnlich früh – und mit voller Wucht. Am Freitagmorgen fielen vom Osten Bosniens über Serbien bis in den Westen Bulgariens große Mengen Schnee. Besonders in den höheren Lagen türmte sich der Neuschnee. Selbst in mittleren Höhenlagen ab 500 Metern war Schneefall keine Ausnahme.

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia fiel zum ersten Mal seit 2011 Schnee bereits im Oktober. Auch in anderen Regionen fiel der Herbst sprichwörtlich ins Wasser – oder eben in den Schnee.

Am stärksten betroffen waren die Gebirgsregionen von Bosnien und Herzegowina. Dort setzte bereits am Donnerstagabend kräftiger Schneefall ein, der sich in der Nacht fortsetzte. Schon ab einer Höhe von 500 Metern wurden die Straßen rutschig, höher gelegene Pässe verwandelten sich über Nacht in winterliche Fahrbahnen. In den Bergen lag am Freitagmorgen bis zu einem halben Meter Neuschnee.

„Am Balkan gibt es morgen einen richtigen Wintereinbruch“, hatte ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber bereits am Donnerstagabend auf X angekündigt. Seine Prognose sollte sich schnell bewahrheiten.

Doch nicht nur Schnee sorgte für Probleme: Auch Starkregen brachte Teile Bulgariens in der Nacht auf Freitag an die Grenzen. Besonders betroffen war die Schwarzmeerküste. Dort fielen innerhalb von nur 24 Stunden stellenweise über 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Folge: überflutete Straßen und vollgelaufene Keller.

Meteorologen führen die extremen Niederschläge auf ein Unwettertief zurück. Es zapft polare Kaltluft an und transportiert diese über Nordosteuropa hinweg bis auf die Balkanhalbinsel. Die Wassermassen führten zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen und Straßensperrungen. Lokale Behörden warnten die Bevölkerung davor, sich unnötig im Freien aufzuhalten.

Auch für Freitag und Samstag gelten auf dem Balkan zahlreiche amtliche Warnungen. Von Schnee und Eis betroffen sind solche Länder wie: Montenegro, Serbien, Kosovo und Rumänien. In Montenegro erwartet der nationale Wetterdienst oberhalb einer Höhe von 1.000 Metern über dem Meeresspiegel bis zu 20 Zentimeter Neuschnee innerhalb von 12 Stunden.

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