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Metallspäne auf Ironman-Strecke – Staatsschutz ermittelt

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Metallspäne auf Ironman-Strecke – Staatsschutz ermittelt
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Metallspäne auf der Radstrecke

Anschlag beim Ironman? Staatsschutz ermittelt


Aktualisiert am 09.06.2026 – 06:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Metallsplitter auf einer Hand: Beim Sportevent Ironman Hamburg kam es auf der Radstrecke zu zahlreichen Ausfällen. (Quelle: IMAGO/Christian Ohde/imago)

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Beim Ironman Hamburg lagen Metallspäne auf der Strecke, ein Athlet stürzte und brach sich einen Knochen. Nun ermittelt der Staatsschutz und sucht Zeugen.

Ein 29-jähriger Triathlet liegt nach einem Sturz mit einem Knochenbruch im Krankenhaus, mehrere Rennräder wurden beschädigt: Unbekannte haben beim Ironman Hamburg 2026 Metallspäne auf mehrere Straßen im Stadtteil Kirchwerder gestreut. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge wurden die Metallspäne in den frühen Morgenstunden des 7. Juni auf mehreren Straßen verteilt – darunter Zollenspieker Hauptdeich, Kirchheerweg, Kirchwerder Hausdeich, Norderquerweg, Kirchwerder Landweg und Heinrich-Osterrath-Straße. Mindestens ein 29-jähriger Teilnehmer stürzte in dem betroffenen Abschnitt, erlitt eine Fraktur und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Ob der Sturz direkt auf Reifenschäden durch die Metallspäne zurückzuführen ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Veranstalter: Strecke war vor dem Start geprüft

Der Staatsschutz des Landeskriminalamts Hamburg hat noch am Renntag die Ermittlungen aufgenommen – unter anderem wegen des Verdacht gefährlichen Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung in mehreren Fällen.

Der Veranstalter zeigte sich „bestürzt darüber, dass bislang unbekannte Dritte gezielt versucht haben, einen Abschnitt im Osten der Radstrecke zu sabotieren“. Die Strecke sei vor dem Start „sorgfältig geprüft und freigegeben worden“. Die ersten Vorfälle seien gegen 9.30 Uhr bemerkt worden, „was darauf hindeutet, dass diese gezielte Gefährdung der Athletensicherheit erst nach dem Start erfolgt ist“.

Alle betroffenen Athleten, die ihr Rennen nicht beenden konnten, sollten noch am Abend per E-Mail kontaktiert werden – mit dem Angebot, „verschiedene Optionen anzubieten, um ihnen einen erneuten Start zu ermöglichen“.

Halteverbotsschilder entfernt – möglicher Zusammenhang

Im Zeitraum vom Freitag, 5. Juni, um 16 Uhr bis Samstag, 6. Juni, um 10.45 Uhr wurden entlang des Kirchheerwegs aufgestellte Halteverbotsschilder und Ankündigungsplakate entfernt. Polizistinnen und Polizisten stellten sie nach Bekanntwerden wieder auf. Ob die Taten zusammenhängen, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

  • Vorfall in St. Georg: Mann nahe der Ironman-Strecke niedergestochen

Der Vorfall dürfte Folgen für die Zukunft des Events haben. Mehrere internationale Profi-Athletinnen sollen Hamburg nach Informationen des „Hamburger Abendblatt“ bereits aus ihrem Rennkalender gestrichen haben.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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