„Hier im Emsland“

Merz patzt bei Auftritt in Emden

Aktualisiert am 30.04.2026 – 20:34 UhrLesedauer: 1 Min.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Nationalen Maritimen Konferenz in Emden: „Leuchtturm für die maritime Wirtschaft“. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich)

In Emden spricht der Kanzler über die maritime Sicherheit Deutschlands. Dabei offenbart er einen Mangel an Ortskenntnis – und erntet Spott.

Bei seiner Rede zum Auftakt der Nationalen Maritimen Konferenz im ostfriesischen Emden ist Kanzler Friedrich Merz (CDU) ein Patzer unterlaufen, der in Niedersachsen Schmunzeln auslöste. So wandte sich Merz am Mittwoch mehrfach an sein Publikum „hier im Emsland“ – obwohl er sich gar nicht dort befand.

Denn das knapp 50.000 Einwohner zählende Emden gehört zu den kreisfreien Städten Niedersachsens. Der Landkreis Emsland dagegen endet ein gutes Stück südlich von Emden, nahe der Werft-Stadt Papenburg.

„Niedersachsen, Ihr Bundesland, das Emsland, die Stadt Emden, sind ein Leuchtturm für die maritime Wirtschaft in Deutschland“, sagte Merz an einer Stelle seiner Rede, die der NDR teilweise auf Instagram postete. „Und Sie alle, vor allem hier im Emsland, wissen, wovon Sie reden“, sagte Merz demnach an anderer Stelle. In den Kommentaren unter dem NDR-Beitrag erntete Merz viel Häme für seinen Mangel an Ortskenntnis.

Der Kanzler ist Schirmherr des Spitzentreffens der maritimen Branche, das planmäßig alle zwei Jahre ausgerichtet wird. Ziel der Bundesregierung ist es, die maritime Sicherheit Deutschlands und die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft zu stärken. „Wie schnell wir in beiden Bereichen zugleich vorankommen, entscheidet darüber, wie gut, wie frei, wie wohlhabend wir in Deutschland im 21. Jahrhundert leben“, so Merz in Emden.

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