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Politik

Merz kündigt Aufklärung von Drohnen-Vorfall in nächsten Tagen an

wochentlich.deBy wochentlich.de27 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Drohnen-Vorfälle in Leipzig

Merz will Hintermänner nennen – und kündigt Reaktion an

27.08.2026 – 18:59 UhrLesedauer: 2 Min.

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Antonov-Flugzeuge (Symbolbild): Die Drohne wurde in der Nähe einer solchen ukrainischen Frachtmaschine gefunden. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa/dpa-bilder)

Der Kanzler legt sich weiterhin nicht öffentlich auf eine Urheberschaft für den Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne in Leipzig fest. Er kündigt aber baldige Aufklärung an.

Bundeskanzler Friedrich Merz will eine konkrete Festlegung auf russische Hintermänner im Zusammenhang mit der Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen aktuell noch nicht treffen. Man werde die Urheberschaft „jetzt in den nächsten Tagen abschließend feststellen und dann wird es dazu sehr bald auch eine entsprechende Reaktion geben“, sagte der CDU-Chef in der Sendung RTL Aktuell Spezial von Moderatorin Pinar Atalay. Die Lage sei „sehr ernst“, betonte Merz mit Blick auf die Bedrohung durch mit Sprengstoff beladene Drohnen.

Merz hatte am Dienstag bei der Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg angekündigt, dass sich die Bundesregierung demnächst zu Erkenntnissen über die Urheber des Vorfalls mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle Anfang des Monats äußern will. Zugleich sagte er, die Urheber hybrider Angriffe „werden dafür bezahlen“. Auf die Frage von Atalay, wie dies geschehen werde, antwortete Merz nicht.

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Man werde die Erkenntnisse, wer hinter dem Drohnen-Vorfall stecke, in dem Augenblick teilen, „wo wir die Erkenntnisse auch abgeschlossen haben“, sagte Merz. Es gebe Ermittlungen des Generalbundesanwalts und umfangreiche Untersuchungen der Sicherheitsbehörden. „Sobald diese so weit abgeschlossen sind, dass wir sie als gesichert zugrunde legen können, werden wir das sagen. Und es wird auch nicht mehr lange dauern“, sagte Merz.

Merz: „Wir können das ermitteln, wir sind relativ weit“

Unter anderem gebe sich der Urheber von Leipzig nicht klar zu erkennen. „Das müssen wir ermitteln. Wir können das ermitteln, wir sind relativ weit. Und dann müssen wir auch entsprechend reagieren“, betonte Merz.

Friedrich Merz (l) und Pinar Atalay: Die RTL-Journalistin interviewte den Kanzler in der Sendung "Am Tisch mit Friedrich Merz".Vergrößern des Bildes
Pinar Atalay und Friedrich Merz (l.): Die RTL-Journalistin interviewte den Kanzler in der Sendung „Am Tisch mit Friedrich Merz“. (Quelle: Sebastian Christoph Gollnow)

Das Besondere an der aktuellen Situation sei, dass man keinen Krieg im herkömmlichen Sinne und keinen militärischen Angriff erlebe, „sondern es ist eine hybride Kriegsführung, auch in Deutschland“, sagte Merz. „Es ist keine Panzerarmee, die da auf Deutschland zurollt, sondern es sind eben Drohnen, die auch Sprengstoff transportieren können.“ Am Schutz davor arbeite man.

Die Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle war am Abend des 4. Augusts im Sicherheitsbereich zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft sprach von einem „schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland“.

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