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Panorama

Mensch stirbt erstmals an Alaskapocken

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Februar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Mensch stirbt erstmals an Alaskapocken
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Nach der Entdeckung der Alaskapocken 2015 verliefen Fälle bisher mild. Nun ist erstmals ein Mensch an dem Virus gestorben.

In den USA ist wohl erstmals ein Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Alaskapocken-Virus gestorben. Ein älterer und bereits von einer Krebs-Behandlung geschwächter Mann sei im vergangenen Monat im US-Bundesstaat Alaska nach einer Infektion mit dem Virus gestorben, teilten die zuständigen Gesundheitsbehörden mit. Seit der Entdeckung des Virus 2015 waren zuvor bereits sechs Fälle bei den Behörden registriert worden. Diese Fälle seien jedoch alle fast 500 Kilometer entfernt vom Toten festgestellt worden und mild verlaufen.

Der Mann war bereits seit November vergangenen Jahres im Krankenhaus. Ende Januar sei er schließlich gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Außerdem informierten sie, dass der krebskranke Mann aufgrund seiner Medikamente ein unterdrücktes Immunsystem hatte. Dies könne den Verlauf der Infektion beeinflusst haben. Er „lebte allein in einem bewaldeten Gebiet und berichtete, dass er in jüngster Zeit keine Reisen unternommen und keinen engen Kontakt zu kranken Personen hatte“, so die Gesundheitsbehörden.

Virus bisher nur in Alaska aufgetreten

Das Alaskapocken-Virus gehört – wie etwa auch das Affenpockenvirus – zu den Orthopoxviren und kommt wohl vor allem bei kleineren Säugetieren wie Wühlmäusen vor. Bislang ist das Virus nur aus Alaska bekannt – wie weit es aber genau verbreitet ist und wie es sich genau überträgt, ist noch nicht erforscht. Auch wie sich der nun gestorbene Mann angesteckt haben könnte, war zunächst nicht klar. Möglicherweise habe er sich bei einer streunenden Katze angesteckt, die er pflegte, hieß es von den Behörden.

Die Katze selbst war bei einem Test negativ. Sie „jagte jedoch regelmäßige kleine Säugetiere und kratzte häufig den Patienten“, ist in der Mitteilung zu lesen. Deshalb sei es möglich, dass die Katze über ihre Klauen das Virus übertragen hat. Das erste Symptom, eine rote Wunde, sei in der Nähe einer Kratzspur am Arm festgestellt worden.

Zu den Symptomen der Krankheit zählen Hautausschlag, geschwollene Lymphknoten und Gelenk- oder Muskelschmerzen, berichtet „The Guardian“. Bisher gebe es noch keine Belege dafür, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. „Es ist durchaus möglich, dass dieses Virus seit Hunderten, wenn nicht Tausenden von Jahren in Alaska vorhanden ist“, sagte Dr. Joe Mclaughlin, leitender Epidemiologe der Gesundheitsbehörden von Alaska, bei CNN.

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