Corona, Erkältungen und Grippe sind laut Robert Koch-Institut weiter auf dem Vormarsch. Eine Maske wollen aber die wenigsten wieder tragen.
Akute Atemwegserkrankungen greifen in Deutschland gerade um sich: Laut jüngsten Hochrechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben sich in der vergangenen Woche bis zu 7,9 Millionen Menschen mit Krankheiten wie Grippe oder Corona angesteckt. In der Vorwoche lag die Zahl noch bei 7,1 Millionen Erkrankten.
Obwohl die Zahlen offenbar steigen, wollen aktuell die meisten Deutschen nicht mehr eine Atemschutzmaske tragen, wenn sie in einen Bus oder den Zug steigen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die t-online in Auftrag gegeben hat.
Demnach gaben 70 Prozent der Befragten an, im öffentlichen Personennahverkehr keine FFP2-Maske zu tragen. 45 Prozent gaben dabei an, „auf keinen Fall“ eine Maske aufzusetzen. Für eine Maske entscheiden sich dagegen 20 Prozent, während die restlichen 10 Prozent bei der Frage unentschieden sind.
Mehr Ablehnung der Maske findet sich bei den männlichen Befragten: Dort entschieden sich 77 Prozent gegen den Mund-Nasenschutz, bei den Frauen war der Wert mit 65 Prozent niedriger.
