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Panorama

Mehrere Deiche in Ostfriesland gebrochen

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
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Mehrere Deiche in Ostfriesland gebrochen
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Mehrere Deiche in Ostfriesland gebrochen

Von dpa, afp, t-online, sic, csi

Aktualisiert am 26.12.2023 – 09:47 UhrLesedauer: 9 Min.

Straßen stehen im bayerischen Kallmünz unter Wasser: Dauerregen sorgt in vielen Regionen für Hochwasser. (Quelle: Reuters)

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Kurz vor Weihnachten ist Tief „Zoltan“ über Deutschland gezogen. Nun wird vor Dauerregen gewarnt. Mehrere Regionen sind von Hochwasser betroffen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Angesichts anhaltender Regenfälle und gesättigter Böden bleibt die Hochwassergefahr in Teilen von Deutschland hoch. In Thüringen wird eine Ortschaft bereits evakuiert. Im Norden wurden Sturmfluten erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor Dauerregen in mehreren Regionen.

Deichbrüche in Ostfriesland – Helfer im Einsatz

Dritte Hochwasserwelle im Harz erwartet

5.05 Uhr: Für die Flussgebiete der Oker und Innerste warnen die Behörden vor einer weiteren Verschärfung der Hochwasserlage. Da im Harz bis zum Dienstagvormittag weiterer Regen vorausgesagt sei, werde eine dritte Hochwasserwelle in den Zuflüssen zu den Talsperren erwartet. Dadurch würden sich die Harztalsperren so stark füllen, dass voraussichtlich mehr Wasser abgelassen werden müsse und dies führe dann zu einer deutlichen Verschärfung der Hochwasserlage, hieß es in einer Mitteilung.

Bewohner nahe Deich evakuiert

3 Uhr: In der Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg wurde ein Deich instabil. Die Bewohner zweier Straßen müssten evakuiert werden, teilte die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag mit. Wie viele Menschen betroffen waren, war zunächst nicht bekannt. Am Dienstagmorgen sollte die Stabilität des Deichs erneut beurteilt werden. Bis dahin solle der Deich durch Sandsäcke stabilisiert werden. Ein Deichbruch werde weiterhin als unwahrscheinlich eingeschätzt.

Deich in Leer aufgeweicht – Evakuierungs-Vorwarnung

2.30 Uhr: Im niedersächsischen Landkreis Leer haben hunderte Feuerwehrleute angesichts des Hochwassers versucht, Deiche mit Sandsäcken zu stabilisieren und Deichbrüche zu verhindern. Feuerwehrsprecher Dominik Janßen sagte der Nachrichtenagentur AFP in der Nacht auf Dienstag, in der ostfriesischen Gemeinde Langholt sei ein Deich stark aufgeweicht und drohe zu brechen. Der Deich sei inzwischen „wie ein Pudding“.

Anwohner erhielten demnach eine Vorwarnung für eine mögliche Evakuierung, sollte die Lage sich weiter verschärfen. Eine Notunterkunft wurde bereits vorbereitet.

Im Ortsteil Hollen in der Gemeinde Uplengen war die Lage zunächst angespannt, sagte Feuerwehrsprecher Janßen weiter. Auch dort sei ein Deich stark aufgeweicht, es gebe einen „sehr hohen Wasserdruck“ und erste „Risse“. Der Deich an dem Bach Hollener Ehe war demnach auf einer Länge von 500 Metern so weich, dass Sandsäcke nur mit einer Menschenkette der Einsatzkräfte transportiert werden konnten.

Später gab die Kreisfeuerwehr Leer vorsichtige Entwarnung für Hollen: „Die Deichsicherung ist vorerst abgeschlossen und die Lage weitestgehend unter Kontrolle“, erklärte die Feuerwehr.

Feuerwehr befreit Mann aus Auto auf überschwemmter Straße

1.08 Uhr: Die Retter der Feuerwehr Schiffdorf nahe Bremerhaven hat einen Mann aus einer misslichen Lage befreien müssen. Er war eine Straße zwischen Bramel und Laben entlanggefahren, obwohl diese wegen Hochwassers gesperrt war. Offenbar hatte er entsprechende Hinweisschilder nicht beachtet. Das Fahrzeug kam in einer großen Wasserlache zum Stehen, der Fahrer konnte – so die Feuerwehr – wegen gesundheitlicher Probleme das Auto nicht selbst verlassen. Ein Landwirt half bei der Bergung. Während der Arbeiten stellten die Retter fest, dass immer wieder Fahrzeughalter versuchten, die Stelle zu passieren, drehten aber wieder ab. Im Verlauf des Montags blieb erneut ein Auto kurzzeitig stecken, benötigte aber keine Hilfe.

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