Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Der japanische Yen sinkt gegenüber dem US-Dollar auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren, da eine Intervention droht

30 Juni 2026

Defekt löst Chaos auf wichtiger Bahn-Strecke aus

30 Juni 2026

Zahl der Rechtsextremen steigt stark

30 Juni 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Mehr Druck, mehr Sanktionen: Bürgergeld wird Grundsicherung
Politik

Mehr Druck, mehr Sanktionen: Bürgergeld wird Grundsicherung

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Mehr Druck, mehr Sanktionen: Bürgergeld wird Grundsicherung
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Zum 1. Juli

Mehr Druck, mehr Sanktionen: Bürgergeld wird Grundsicherung

Aktualisiert am 30.06.2026 – 06:56 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Aus dem Bürgergeld wird die Grundsicherung. (Symbolbild) (Quelle: Jens Kalaene/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Ursprünglich waren hohe Einsparungen anvisiert, dann wurde es eher ein Umbau der Hilfen für erwerbsfähige Langzeitarbeitslose. Für sie ändert sich mit Inkrafttreten der Reform am Mittwoch vieles.

Auf Menschen im Bürgergeld kommen ab 1. Juli entscheidende Änderungen zu. Die Leistung wird nicht nur in „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ umgetauft. Mit der Reform wächst auch der Druck, einen Job anzunehmen. Wirken Bezieher nicht mit, kann die Leistung monatlich gekürzt oder sogar ganz gestrichen werden. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Warum wird das System überhaupt reformiert?

Im Bundestagswahlkampf 2025 hatte CDU-Chef Friedrich Merz angekündigt, beim Bürgergeld „zweistellige Milliardenbeträge“ einsparen zu wollen. Zuletzt bezogen laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit etwa 5,2 Millionen Menschen die Leistung, davon 3,8 Millionen Erwerbsfähige. Alleinstehende bekommen 563 Euro im Monat. Für die Regelsätze sowie Kosten für Wohnen und Heizen plant der Bund 2026 mit rund 41 Milliarden Euro. Dazu kommen rund zehn Milliarden Euro für Verwaltungskosten und Leistungen zur Eingliederung in Arbeit.

MinisterpräsidentenkonferenzVergrößern des Bildes
CDU-Chef Friedrich Merz hat sich im Wahlkampf für den Umbau des Bürgergelds eingesetzt. (Archivbild) (Quelle: Kay Nietfeld/dpa/dpa-bilder)

Die neue Grundsicherung wird die Kosten nach Erwartung der Regierung keineswegs in „zweistelliger Milliardenhöhe“ senken, sondern bestenfalls in zweistelliger Millionenhöhe. Merz lobte den Plan nach der Verabschiedung im Bundestag trotzdem: „Das Prinzip „Fördern und Fordern“ gilt. Alle, die arbeiten können, sollen tatsächlich arbeiten. Das ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit bei uns im Land.“ Sozialverbände kritisieren die Reform hingegen scharf, vor allem, weil sie Bezieher mit Kindern treffe.

Was soll die Reform bezwecken?

Erklärtes Ziel der Regierung ist, mehr Menschen raus aus der staatlichen Leistung und in bezahlte Arbeit zu vermitteln, auch mit individuelleren Hilfen. Grundsätzlich hält das Haus von Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) fest: „Wer Hilfe braucht, kann sich auf Unterstützung verlassen. Aber wer arbeiten kann, muss daran mitwirken, wieder für sich selbst zu sorgen.“ Dabei müssen erwerbsfähige Bezieher sich strikter an Termine und Pflichten halten. Der Hebel sind härtere Sanktionen, also mögliche finanzielle Einschnitte.

Was heißt das, härtere Sanktionen?

Die Grundsicherung soll sofort für drei Monate um 30 Prozent gemindert werden, wenn ein Arbeitsloser keine Bewerbungen schreibt oder Förderkurse ablehnt. Dann fließen rund 150 Euro im Monat weniger. Bei versäumten Jobcenter-Terminen soll gelten: Nach dem zweiten Mal greift die 30-Prozent-Kürzung für einen Monat. Bei drei versäumten Terminen sollen Jobcenter die Überweisungen einstellen. Wegfallen können auch Wohnkosten-Zahlungen.

Die Behörden sollen den Betroffenen Gelegenheit zur persönlichen Anhörung geben – etwa durch einen Anruf oder Besuch. Psychisch Kranke sollen verschont bleiben. Die Koalition will damit das verfassungsrechtlich Erlaubte ausschöpfen. Bislang treffen Sanktionen im Vergleich zu den Millionen Beziehern nur sehr wenige Menschen – im Schnitt etwa 30.000 im Monat.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Zahl der Rechtsextremen steigt stark

30 Juni 2026

Festnahme wegen mutmaßlicher Terrorpläne gegen Rumänien

30 Juni 2026

Wehrdienst kommt zurück – Zahl der Verweigerer steigt deutlich an

30 Juni 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Defekt löst Chaos auf wichtiger Bahn-Strecke aus

30 Juni 2026

Zahl der Rechtsextremen steigt stark

30 Juni 2026

Manuel Neuer bestätigt nach Paraguay-Pleite DFB-Rücktritt

30 Juni 2026

Für wen sich der Service mit einem Klick lohnt

30 Juni 2026

Neueste Beiträge

Kult-Western „Die glorreichen Sieben“ bei Prime Video

30 Juni 2026

Sein Vater spricht über die Beziehung von Gina H. und Fabian

30 Juni 2026

Lyme-Borreliose nach Zeckenstich: Anzeichen & Behandlung

30 Juni 2026

Recent Posts

  • Der japanische Yen sinkt gegenüber dem US-Dollar auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren, da eine Intervention droht
  • Defekt löst Chaos auf wichtiger Bahn-Strecke aus
  • Zahl der Rechtsextremen steigt stark
  • Manuel Neuer bestätigt nach Paraguay-Pleite DFB-Rücktritt
  • Für wen sich der Service mit einem Klick lohnt

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.