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You are at:Home»Unterhaltung»Matthew Perrys Todesursache bekannt – daran starb der „Friends“-Star
Unterhaltung

Matthew Perrys Todesursache bekannt – daran starb der „Friends“-Star

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Dezember 2023Keine Kommentare2 Mins Read
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Matthew Perrys Todesursache bekannt – daran starb der „Friends“-Star
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Der Schauspieler wurde Ende Oktober leblos in seinem Whirlpool gefunden. Nun steht fest, was zu Matthew Perrys Tod führte.

Am 28. Oktober versetzte eine Nachricht Hollywood in Schock: Matthew Perry wurde leblos im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles gefunden. Der Schauspieler, der vor allem für seine Rolle als Chandler Bing in der Neunziger-Kultserie „Friends“ bekannt war, starb im Alter von 54 Jahren.

Was zum plötzlichen Tod des Serienstars geführt hat, war zunächst unklar. Am Morgen desselben Tages habe Matthew Perry noch Sport getrieben, sei Augenzeugen zufolge in guter Verfassung gewesen. Kollegin Jennifer Aniston sagte erst vor wenigen Tagen in einem Interview mit „Variety“: „Er war glücklich. Er war gesund. Er hatte mit dem Rauchen aufgehört. Er kam in Form. Er hatte keine Schmerzen. Er hatte keine Probleme. Er war glücklich.“

Tod wird als Unfall eingestuft

Seine jahrelangen Suchtprobleme soll Matthew Perry unter Kontrolle gehabt haben, war nach eigenen Angaben seit Längerem clean. Nun wurde die offizielle Todesursache bekannt. Laut des Berichts des Gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles County, der unter anderem dem US-Portal „TMZ“ vorliegt, starb der „Friends“-Star infolge der „akuten Wirkung von Ketamin“. Sein Tod wurde als Unfall eingestuft.

Ketamin ist ein Narkose- und Schmerzmittel und stammt ursprünglich aus der Tiermedizin, wo es als Beruhigungsmittel für Pferde eingesetzt wird. In geringen Dosen wird es zudem zur Behandlung von Depressionen bei Menschen verabreicht, ist aber auch als Partydroge verschrien. Dem Bericht zufolge hatte Matthew Perry eineinhalb Wochen vor seinem Tod eine Ketamin-Infusionstherapie gegen Depressionen und Angstzustände erhalten.

Das Ketamin, das sich zum Zeitpunkt seines Todes in seinem Körper befand, könne jedoch „nicht von dieser Infusionstherapie stammen, da die Halbwertszeit von Ketamin drei bis vier Stunden oder weniger beträgt“, heißt es weiter. Dem Gerichtsmediziner zufolge verursachte das Ketamin in Perrys Körper sowohl eine Überstimulation des Herz-Kreislauf-Systems als auch eine Atemdepression.

Zu seinem Tod trugen außerdem Ertrinken, eine koronare Herzerkrankung und die Auswirkungen von Buprenorphin bei. Buprenorphin wird verwendet, um Abhängige von Opioiden zu entwöhnen. In Perrys Organen seien hingegen keine Spuren von Alkohol, Methamphetamin, Kokain, Heroin, PCP oder Fentanyl gefunden worden.

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