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You are at:Home»Sport»Mats Hummels kritisiert Gianni Infantino: „Einer der größten Skandale“
Sport

Mats Hummels kritisiert Gianni Infantino: „Einer der größten Skandale“

wochentlich.deBy wochentlich.de11 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Weltmeister gegen Fifa-Präsident

Hummels teilt gegen Infantino aus: „Einer der größten Skandale“

Aktualisiert am 11.08.2026 – 14:47 UhrLesedauer: 2 Min.

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Mats Hummels: Der ehemalige Innenverteidiger wünscht sich weniger Kommerz bei der Fifa. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK)

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Mats Hummels rechnet in seinem Podcast mit Gianni Infantino und dessen WM-Plänen ab. Auch zu dessen Zukunft hat der Ex-Nationalspieler eine klare Meinung.

Weltmeister Mats Hummels hat Fifa-Präsident Gianni Infantino in seinem Podcast „Alleine ist schwer“ scharf kritisiert. Anlass ist Infantinos inzwischen gescheiterter Plan, Anteile an der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen.

Hummels bezeichnete das Vorhaben als „einen der größten Skandale in der Geschichte des Sports“. Er stellte Infantino direkt zur Rede: „Wie kommst du auf diese Idee? Was geht in deinem Kopf vor, dass du denkst, das wäre okay?“

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Weiter sagte der 78-malige Nationalspieler: „Dass du das größte Sportereignis der Welt den Menschen wegnehmen willst und dein eigenes Ding daraus machst, das finde ich Wahnsinn. Es gibt nichts Verbindenderes in der Sportwelt als diese vier Wochen Fußball-Weltmeisterschaft alle vier Jahre.“

Hinter dem Vorhaben vermutet Hummels ein grundsätzliches Problem: „Wahrscheinlich sind Macht und Geld irgendwann eine Droge – es kann nicht anders sein.“ Die Entscheidungsträger der Fifa würden den Fußball aus Eigeninteresse „finanziell ausmelken“, so Hummels.

„War traurig darüber, wie leer die Stadien teilweise waren“

Seine Kritik stützt der Ex-BVB- und Bayern-Star auf eigene Erfahrungen bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada. Er hatte die WM als TV-Experte begleitet. Es sei ein Problem, „wenn du dir als Fan kein Stadionticket mehr leisten kannst, weil es so viel kostet wie jetzt bei der WM“, so Hummels. „Ich war traurig darüber, wie leer die Stadien teilweise waren.“

Für Infantino sieht Hummels nach dem Vorstoß keine Zukunft an der Fifa-Spitze: „Ich glaube, damit hat er sein eigenes Ende als Fifa-Präsident eingeleitet. Ich liebe den großen Uefa-Widerstand; ich finde es richtig gut, wie aggressiv sie dagegen vorgegangen sind.“

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