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Die französisch-iranische Autorin und Illustratorin Marjane Satrapi, die vor allem für die Graphic Novel „Persopolis“ und deren Verfilmung aus dem Jahr 2007 bekannt ist, ist im Alter von 56 Jahren in Paris gestorben.

Satrapis Familie und Freunde enthüllten die schockierende Nachricht.

„Marjane Satrapi starb aus Trauer etwas mehr als ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens“, heißt es in der Pressemitteilung ihrer Lieben.

Produzent, Schauspieler und Drehbuchautor Mattias Ripa starb am 8. April 2025.

Satrapi wurde am 22. November 1969 in Rasht im Südwesten des Iran geboren und war ein ausgesprochener Kritiker des theokratischen Regimes im Iran.

Weltweit bekannt wurde sie durch ihre von der Kritik gefeierte autobiografische Graphic Novel „Perspolis“. Es erzählt die Geschichte von Satrapis frühem Leben in Teheran, wo sie nach der Revolution von 1979 unter den Beschränkungen kämpfte, die von der islamischen Führung Irans auferlegt wurden – bevor sie von ihren Eltern nach Europa geschickt wurde, um ein Leben im Exil zu beginnen.

Der Comic wurde später in einen Animationsfilm umgewandelt, bei dem sie gemeinsam mit Vincent Paronnaud Regie führte. Persepolis wurde 2007 auf den Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt und gewann dort zusammen mit dem Film Silent Light den Preis der Jury. Persepolis Anschließend wurde sie als französischer Beitrag für den besten internationalen Spielfilm bei den 80. Oscar-Verleihungen ausgewählt, wo ihr Film auch für den besten animierten Spielfilm nominiert wurde – was Satrapi zur ersten Frau machte, die in dieser Kategorie nominiert wurde.

Zu den weiteren gefeierten Werken von Satrapi gehören ihre Graphic Novel „Chicken With Plums“ („Poulet aux prunes“), bei deren Adaption sie – ebenfalls an der Seite von Vincent Paronnaud – Regie führte, sowie die Horrorkomödie Die Stimmenmit Ryan Reynolds und Radioaktivein Biopic über die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie aus dem Jahr 2019.

Ihr letzter Comic war „Woman, Life, Freedom“ im Jahr 2024. Zwei Jahre vor der Veröffentlichung drückte sie ihre Unterstützung für die Mahsa-Amini-Proteste aus und erklärte, dass die Die Bewegung „Frauen, Leben, Freiheit“ war eine Kulturrevolution.

Satrapi kam 1994 nach Frankreich und erlangte 2006 die französische Staatsbürgerschaft. Im Jahr 2025 lehnte sie die französische Ehrenlegion wegen der „Heuchelei“ des Landes im Umgang mit dem Iran ab.

RIP Majane Satrapi 1969 – 2026

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