Weltmeister war oft nur Ersatz

Mario Götze stichelt gegen Ex-Trainer


02.08.2026 – 14:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Mario Götze: Der Weltmeister steht bis 2028 in Frankfurt unter Vertrag. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Nach einer enttäuschenden Vorsaison wechselt Eintracht Frankfurt den Trainer. Mario Götze spricht nun über die spezielle Zeit unter Albert Riera.

Eintracht Frankfurt hat im Sommer einen alten Bekannten zurückgeholt: Adi Hütter, der schon von 2018 bis 2021 Trainer der SGE war, leitet die Mannschaft wieder an. Er hat von Albert Riera übernommen, der im Sommer nach nur drei Monaten gehen musste. Mario Götze blickte nun auf die Amtszeit des Spaniers zurück.

„Es war eine sehr spezielle Zeit. Diese vier Monate waren extrem intensiv“, berichtete er im Gespräch mit der „Bild“. Viele Dinge seien nicht so gelaufen und aufgegangen, „wie wir uns das vorgestellt hatten – für mich persönlich, für den Verein und für die Mannschaft“. Die Eintracht beendete die Spielzeit auf dem achten Rang, verpasste damit den Europapokal. Götze blieb dabei wochenlang ohne Einsatz, der Trainer irritierte zudem durch seinen öffentlichen Umgang mit dem Weltmeister.

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„Wenn er meint, dass er das so sagen muss, dann soll er es tun“, hielt sich Götze bei dem Thema zunächst bedeckt. Dann stichelte er mit Blick auf die Kommunikation von Riera aber doch ein wenig: „Es ist – nennen wir es – interessant, dass er das so formuliert hat. Das würde ja voraussetzen, dass wir häufiger miteinander gesprochen hätten oder uns gut kennen würden. Das war de facto aber nicht der Fall.“

Götze zieht nüchternes Fazit zu Riera

Die Kommunikation war womöglich einer der Gründe für die Trennung, die Ausbeute von 17 Punkten in 14 Spielen hatte in jedem Fall Einfluss. „Am Ende ist Fußball Ergebnissport“, weiß Götze. „Es hat nicht funktioniert. Dementsprechend hat der Verein auch schnell und konsequent reagiert.“

Unter Hütter soll es für die Eintracht und Götze künftig wieder besser laufen. Am 21. August tritt die SGE im Rahmen der ersten DFB-Pokal-Runde bei Fünftligist SC St. Tönis an, acht Tage später startet das Team bei Union Berlin in die neue Bundesliga-Saison. Dort, wo Riera vor sechs Monaten seinen Einstand feierte. Die Partie endete 1:1.

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