Kurioser Grund

Zweitligaprofi verpasst seine eigene Verabschiedung


09.05.2026 – 16:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Marcel Sobottka: Er verlässt den VfL Bochum nach nur wenigen Monaten schon wieder. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Bochum verabschiedet vor dem letzten Heimspiel der Saison mehrere Profis. Zu denen gehört auch Marcel Sobottka. Er fehlt bei der Zeremonie allerdings.

Im letzten Heimspiel der Saison hat sich der VfL Bochum am Samstagnachmittag mit 1:1 (0:0) von Hannover 96 getrennt. Während die Gäste damit einen Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen mussten, kam es für die bereits vor dem Abstieg geretteten Bochumer einem versöhnlichen Abschluss gleich. Dazu passte auch die Verabschiedung von elf Profis vor dem Anpfiff. Zu diesen sollte auch Marcel Sobottka gehören.

Der Mittelfeldspieler aber fehlte bei der Zeremonie. Laut „Sport Bild“ hat das einen kuriosen Grund: Sobottka stand auf dem Weg ins Stadion im Stau. Die anderen zehn Spieler erhielten zum Abschied einen großen Blumenstrauß und ein Bild.

Neben dem 32-Jährigen verlassen auch Leandro Morgalla, Kevin Vogt, Francis Onyeka, Kjell Wätjen, Farid-Alfa Ruprecht, Romario Rösch, Noah Loosli, Erhan Mašović, Matus Bero und Callum Marshall den VfL Bochum.

Sobottka war erst im Winter ins Ruhrgebiet gewechselt. Nach seinem Abschied aus Düsseldorf im vorherigen Sommer war er vereinslos gewesen. Für die Bochumer stand er in der Folge aber nur zweimal auf dem Platz: Gegen Schalke und Paderborn absolvierte der Mittelfeldmann zwei Kurzeinsätze.

Besonders emotional verlief unterdessen die Verabschiedung von Kevin Vogt. Der Verteidiger war in Bochum einst zum Profi geworden und im vergangenen Sommer nach 13 Jahren zum VfL zurückgekehrt. Aus gesundheitlichen Gründen beendet er nach dieser Saison seine Karriere.

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