„Massenhaft Scheine, teilweise originalverpackt“
Mann hortet 1,5 Millionen Euro Falschgeld
19.09.2025 – 15:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Internet bietet ein Verkäufer Falschgeld an. Die Polizei wird aufmerksam und startet Ermittlungen. Bei einer Razzia machen die Beamten einen aufsehenerregenden Fund.
Bei der Durchsuchung eines Dachgeschosses in Bremen haben Einsatzkräfte der Polizei mehr als anderthalb Millionen Euro Falschgeld gefunden. „In einem Karton sowie lose auf einem Regal fanden sich massenhaft gefälschte Euroscheine, teilweise noch originalverpackt“, teilte die Polizei Bremen am Freitag mit.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich demnach um einen 37 Jahre alten Bremer. Die Polizei im bayerischen Ingolstadt hatte die Ermittlungen gegen ihn angestoßen. Die dortigen Ermittler waren auf das Profil des Mannes auf einem Online-Verkaufsportal gestoßen. Auf dem Portal soll der Mann bundesweit Fälschungen angeboten und verkauft haben.
Als das Profil schließlich dem 37-Jährigen zugeordnet werden konnte, übernahmen die Beamten in Bremen. Mit richterlichem Beschluss durchsuchten sie am Donnerstag die Wohnanschrift des Mannes. Um 6 Uhr am Morgen startete die Razzia. Neben dem Falschgeld in unterschiedlicher Stückelung stellten die Ermittler auch einen Laptop sicher.
Die Beamten ermitteln gegen den Mann wegen des Verdachts der Geldfälschung. Er ist auf freiem Fuß. „Die Ermittlungen laufen“, sagte eine Sprecherin der Polizei.
Auf Geldfälschung steht mindestens ein Jahr Haft. Handelt ein Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, beträgt die Freiheitsstrafe mindestens zwei Jahre.
