Passanten entdeckten ihn
Nächster Badetoter in Berlin: Mann geht am Urbanhafen unter
30.06.2026 – 07:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Schon wieder ist in der Hauptstadt ein Mensch in einem Gewässer ums Leben gekommen. Die Feuerwehr weist auf Regeln für ein sicheres Schwimmen hin.
Erneut ist in Berlin ein Mensch beim Schwimmen ums Leben gekommen: Dieses Mal rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben zum Landwehrkanal nach Kreuzberg aus. Eine Person ging dort am Montagnachmittag gegen 16 Uhr am Urbanhafen an der Prinzenstraße im Wasser unter.
Passanten hatten die Person beobachtet und die Rettungskräfte alarmiert, heißt es. Taucher des Technischen Dienstes hätten die Person nach kurzer Zeit unter Wasser gefunden und an Land gebracht. Ein Notarzt habe nur noch den Tod feststellen können. Zum Alter und Geschlecht sowie den Hintergründen wurde zunächst nichts bekannt.
Hitzewochenende in Berlin: Drei Badetote und ein Vermisster
Bereits am vergangenen Hitzewochenende waren in Berlin drei Menschen beim Schwimmen ums Leben gekommen. Ein 42-Jähriger konnte nur noch leblos aus dem Jungfernheideteich in Charlottenburg geborgen werden. Ein 51-Jähriger kam zudem beim Schwimmen im Tempelhofer Hafen ums Leben. Und für einen jungen Mann am Kaisersteg in Oberschöneweide endete der Sprung ins Wasser tödlich.
Zudem wird ein Schwimmer in der Spree-Oder-Wasserstraße in Schmöckwitz noch immer vermisst. Die Rettungskräfte konnten ihn bisher nicht finden.
Der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. weist regelmäßig auf Regeln für sicheres Baden und Schwimmen hin. Auch die Feuerwehr bittet darum, Baderegeln einzuhalten. Darunter zählt unter anderem, nur zugelassene Badestellen zu nutzen, nicht alleine schwimmen zu gehen oder sich von gefährlichen Strömungen fernzuhalten. Hier gibt es eine ausführliche Auflistung der Berliner Feuerwehr.
