Spezieller Einsatz
Penis-Problem – Feuerwehr rückt Patient mit Mini-Flex zu Leibe
02.09.2026 – 14:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann befindet sich in misslicher Lage, seit Stunden hat er ein drängendes Problem im Intimbereich. Am Ende kommen acht Retter mit Spezialwerkzeug.
Die Feuerwehr Dresden hat einen 52 Jahre alten Mann aus einer unangenehmen Situation befreit. Wie die Retter mitteilten, mussten sie ihm am Dienstag mit einem speziellen elektrischen Trennwerkzeug für filigrane Arbeiten helfen.
Bereits am Montagabend hatte der Mann einen Edelstahlring angelegt. Diesen trug er an seinem Penis, und nun gelang es ihm nicht, den Ring wieder abzustreifen. Am Dienstagmittag war die Not so groß, dass er Hilfe rief.
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Feuerwehr und Rettungsdienst kamen mit insgesamt acht Einsatzkräften. Die Feuerwehr trennte den 1,5 Zentimeter dicken Penisring an zwei Stellen auf. Dazu musste der betroffene Bereich kontinuierlich mit Wasser gekühlt werden, um eine Erwärmung des Metalls zu verhindern, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr.
Der Patient sei anschließend untersucht worden. Weitere medizinische Maßnahmen seien nicht erforderlich gewesen.
Präzise und schonend: Dafür hat die Feuerwehr eine Miniatur-Flex
„Nicht jede technische Rettung lässt sich mit großem Gerät lösen“, erklärte Feuerwehrsprecher Michael Klahre den Einsatz der Mini-Flex. „Gerade bei solchen Einsatzlagen“ komme es darauf an, sehr präzise und möglichst schonend zu arbeiten.
Das spezielle Trennwerkzeug werde für gewöhnlich allerdings an anderen Körperstellen eingesetzt: „Die Entfernung festsitzender Ringe an Fingern gehört inzwischen zu den wiederkehrenden Hilfeleistungen der Feuerwehr“, erläuterte der Feuerwehrsprecher.
Penisringe: Vorsicht bei Spielzeug aus Stahl
Aber auch Probleme mit Penisringen kommen immer mal wieder vor. Diese Ringe sind gängige Sexspielzeuge, sie werden zumeist an der Basis des Penis und um die Hoden getragen. Durch den leichten Druck verlangsamt sich der Blutabfluss aus dem erigierten Penis, dadurch kann eine Erektion länger aufrechterhalten oder als intensiver empfunden werden.
Stahlringe sind dabei deutlich riskanter als flexible Silikonringe: Wenn der Penis anschwillt, kann ein zu klein gewählter Metallring schnell festsitzen.