Im Herzen von Bremen

Magische Straße erinnert an Winkelgasse aus Harry Potter


13.08.2025 – 15:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Blick in die Böttcherstraße: Sie entstand im frühen 20. Jahrhundert. (Quelle: Copyright: xSergeyPhoto7x via im)

Nicht nur wegen der Stadtmusikanten umgibt Bremen etwas Märchenhaftes. An einem Ort fühlen sich Besucher wie in der Welt von Harry Potter.

Die historische Altstadt von Bremen hat viele märchenhafte Ecken, die sowohl Einheimische als auch Touristen verzaubern.

Vor allem die Böttcherstraße im Herzen der Stadt könnte einer Filmkulisse entsprungen sein: Dort vereinen sich besondere Backstein-Architektur mit kleinen Läden zum Schlemmen und Stöbern sowie mehreren Museen und mysteriöse Skulpturen. Eines der Highlights ist das Glockenspiel, das von April bis Dezember zwischen 12 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde erklingt.

Wer auf der Suche nach Tüdelkram oder Mitbringseln aus der Hansestadt ist, wird in der Böttcherstraße fündig. Dort reihen sich viele kleine Läden aneinander, die Souvenirs, Geschenkartikel, Tee, Wein oder Glaskunst anbieten. Bei der Bremer Bonbon Manufaktur kann man nicht nur bunte Bonbons kaufen, sondern auch bei der Herstellung zuschauen. Viele ansässige Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.

„Hier fühlt man sich wirklich wie in der kleinen Winkelgasse aus Harry Potter“, schreibt eine Touristin bei Tripadvisor zu ihrem Besuch in der Böttcherstraße. „Irgendwie hatte ich fast das Gefühl, wir stehen in der Winkelgasse aus Harry Potter“, schreibt eine weitere Besucherin.

Auch das offizielle Stadtportal erkennt Ähnlichkeiten: „In der Böttcherstraße fühlt ihr euch wie in eine Harry-Potter-Filmkulisse versetzt. Taucht ein in die bremische Winkelgasse und bestaunt die einzigartige Backstein-Architektur“, heißt es auf bremen.de. Zaubereibedarf gibt es jedoch nicht.

Die Winkelgasse ist in der Welt von Harry Potter eine geheime Straße in London, wo Zauberlehrlinge, Hexen und Zauberer ihre Einkäufe erledigen. In Bremen gibt es wiederum einen Ort, der an ein Stadtviertel in London erinnert, der bei Touristen beliebt ist. Lesen Sie hier mehr dazu.

Erbaut wurde die Böttcherstraße zwischen 1922 und 1931 von Ludwig Roselius, der bekannt für die Erfindung des koffeinfreien Kaffee HAG ist.

Direkt in der Nähe der Böttcherstraße, Hinter dem Schütting, befindet sich ein weiterer Ort, der aus einem märchenhaften Universum stammen könnte: die urige Kneipe Spitzen Gebel. Dort kann man sich nicht nur auf skurrile Weise taufen lassen, sondern auch einen Schnaps trinken, der aus einer Laterne eingegossen wird.

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