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Panorama

Lydia Möcklinghoff: Ameisenbären-Forscherin stirbt bei Flugzeugabsturz

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Lydia Möcklinghoff: Ameisenbären-Forscherin stirbt bei Flugzeugabsturz
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Kurz nach Start der Maschine

Deutsche Zoologin stirbt bei Flugzeugabsturz


05.07.2026 – 13:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Jahrelang pendelte Lydia Möcklinghoff zwischen Köln und Brasilien für ihre außergewöhnliche Forschung. Jetzt endete ihre Reise tragisch. (Quelle: Christoph Hardt/imago)

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Dichter Nebel, ein Start am frühen Morgen und nur wenige Minuten später ein Absturz: Die bekannte Ameisenbären-Forscherin Lydia Möcklinghoff stirbt bei einem Flugunglück in Brasilien.

Die deutsche Zoologin Lydia Theresia Möcklinghoff ist bei einem Flugzeugabsturz in Brasilien ums Leben gekommen. Die 45-Jährige starb am Freitag (3. Juli 2026) nahe der Stadt Campo Grande. Auch der Pilot der Maschine kam bei dem Unglück ums Leben. Auf Möcklinghoffs Instagram-Profil wurde ihr Tod bestätigt.

Das zweimotorige Kleinflugzeug vom Typ Embraer/Neiva EMB-810D „Seneca“ war kurz nach 6 Uhr Ortszeit vom Flughafen Santa Maria in Campo Grande gestartet. Ziel war nach brasilianischen Medienberichten die Region um Aquidauana im Sandaal. Dort wollte Möcklinghoff Feldforschung betreiben.

Maschine stürzt kurz nach dem Start ab

Nur wenige Minuten nach dem Start stürzte das Flugzeug in einem Waldgebiet nahe des Flughafens ab. Am Morgen herrschte dichter Nebel und schlechte Sicht. Ob das zum Absturz beitrug, ist bislang unklar. Die brasilianische Luftfahrtbehörde Cenipa untersucht die Ursache. Ein Ergebnis liegt bis jetzt nicht vor.

Erst am vergangenen Donnerstag war Möcklinghoff aus Rio de Janeiro in Campo Grande angekommen. Von dort wollte sie am Freitag weiter ins Pantanal reisen.

Sie erforschte Ameisenbären im Pantanal

Möcklinghoff lebte seit 2009 im Wechsel in Köln und im brasilianischen Pantanal. Die gebürtige Wilhelmshavenerin galt als Pionierin der Ameisenbären-Forschung. Sie war die erste Wissenschaftlerin weltweit, die das Verhalten des Großen Ameisenbären über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr systematisch beobachtete.

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Für ihre Forschung stellte sie Kamerafallen auf und entdeckte nach eigenen Angaben als eine der Ersten, dass Ameisenbären Duftmarkierungen an Bäumen hinterlassen.

Leichnam von Lydia Möcklinghoff wird nach Deutschland gebracht

Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit schrieb Möcklinghoff mehrere Bücher, produzierte Podcasts und arbeitete als freie Autorin für den WDR. Unter anderem berichtete sie mehrfach für die „Sendung mit der Maus“ aus dem Pantanal.

Der Leichnam der 45-Jährigen wird nach Angaben brasilianischer Medien derzeit für die Überführung nach Deutschland vorbereitet. Sie wurde nur 45 Jahre alt.

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