A380 setzt zu früh auf

Lufthansa-Zwischenfall am Flughafen München

Aktualisiert am 18.08.2026 – 17:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Lufthansa-Maschine des Typs Airbus A380 startet auf dem Flughafen nach Boston. (Symbolbild) (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

Eine Beinahe-Katastrophe am Flughafen München sorgte am Wochenende für Aufsehen. Am Montag gab es zudem einen Zwischenfall der Lufthansa.

Kurz nach einem Beinahe-Unfall ist am Münchner Flughafen ein Lufthansa-Airbus A380 bei der Landung zu früh aufgesetzt. Das bestätigte die Fluggesellschaft auf Anfrage. Alle 351 Passagiere konnten die Maschine am Montag unverletzt verlassen. Zuvor hatte RTL über den Vorfall berichtet.

Im Bereich der Landebahnschwelle sei es zu einer Beschädigung der Landebahnbefeuerung gekommen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Der Flug LH459 war am Vorabend in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien gestartet.

Nur zwei Tage zuvor war auf derselben Bahn ein Boeing-Dreamliner der Vietnam Airlines beim Start über das Pistenende hinausgeschossen. Nur knapp entgingen Passagiere und Crew einem Unglück, weil die Maschine doch noch abheben konnte. Auch hier wurden Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt. Die Maschine kehrte zum Münchner Flughafen zurück. Bei der Sicherheitslandung platzten mehrere Reifen, Menschen wurden aber nicht verletzt.

A380 am Flughafen München: Vorfall ohne Verletzte

Die A380 gilt als größtes Passagierflugzeug der Welt. Die Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIML, die rund 13 Jahre alt ist, war am Vorabend im kalifornischen San Francisco an der amerikanischen Westküste gestartet. Nach der Landung in München rollte das Flugzeug planmäßig zu seiner Position am Terminal. Die Passagiere konnten das Flugzeug anschließend regulär verlassen, wie Lufthansa mitteilte.

Die Ursachen des Zwischenfalls werden – wie auch im Fall der Vietnam Airlines – untersucht. Nach Angaben der Lufthansa hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bereits Ermittlungen eingeleitet, die das Unternehmen nach eigenen Worten vollumfänglich unterstützt. Laut RTL waren BFU-Mitarbeiter bereits vor Ort und sicherten die Flugschreiber.

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