Streit um Äußerung beim ESC
Debatte um Feminismus in Promi-Podcast: Engels gesteht Fehler ein
26.05.2026 – 08:58 UhrLesedauer: 2 Min.
In ihrem Podcast diskutieren Vanessa Mai und Lola Weippert über den Streit um Sarah Engels. Auch die Kölner Sängerin schaltet sich ein.
Nicht nur in den Sozialen Medien, auch in Podcasts wird die umstrittene Feminismus-Äußerung von Sarah Engels beim ESC in diesen Tagen diskutiert – zuletzt auch im „Schön laut“-Format von Vanessa Mai und Lola Weippert. Das fiel auch der Kölner Sängerin selbst auf: Sie teilte in ihrer Instagram-Story am Pfingstmontag einen Clip aus dem Podcast und schrieb dazu: „Fühle diese Podcastfolge gerade so sehr. Ehrlich gesagt, ging es mir ganz genauso.“
Damit bezog sich Engels auf die Debatte, die sie selbst ausgelöst hatte: Im ESC-Podcast „Merci, Chérie“ hatte die Kölnerin auf die Frage, ob sie Feministin sei, geantwortet: „Feministisch würde ich nicht sagen. Weil ich einen ganz, ganz tollen Mann habe und ich mag auch Männer.“ Viele Nutzer warfen ihr daraufhin vor, Feminismus mit Männerhass gleichzusetzen – ein Vorwurf, der sich zu einem Shitstorm auswuchs und auch ihren Auftritt beim Kölner CSD in die Kritik zog.
- Trotz Flop-Auftritt beim ESC: Sarah Engels stürmt in die Charts
Lola Weippert und Vanessa Mai bekennen sich zum Feminismus

Der Grund für Engels‘ Identifikation mit der Podcastfolge dürfte auf der Hand liegen: Die Sängerin Vanessa Mai hatte dort denselben Gedankengang öffentlich vollzogen. Auch sie startete mit den Worten „Ich sehe mich nicht als Feministin“ – um dann sofort klarzustellen, dass eine Feministin „nichts zu tun“ habe mit Männerhass. „Feminismus bedeutet einfach nur: Ich möchte Gleichberechtigung“, so die Moderatorin Weippert in dem Podcast.
Wer Feminismus mit dem Wunsch nach einem Matriarchat oder der Aussage „Männer sind schlimm und scheiße“ gleichsetze, liege völlig falsch. Und auch Mai zog ihr Fazit: „Ich bin Feministin in jedem Zug.“ Sie ergänzte, sie habe ein grundsätzliches Problem mit Verallgemeinerungen wie „alle Männer sind gleich“ – einen Satz, den sie „gar nicht unterstreichen“ könne. Alles, was in extreme, absolute Richtungen gehe, sei kontraproduktiv: „Das schürt nur Schwarz-und-Weiß-Denken. Das ist kein Dialog.“
Sarah Engels kritisiert ihre Kritiker

