Kane witzelt über Bayern-„Zwillinge“
Weil Binder gewisse optische Ähnlichkeiten mit Bischof hat, nannte der ihn prompt als seinen „Bruder“. Und Teamkollege Aleksandar Pavlović witzelte: „Die sehen einfach gleich aus.“ Von t-online darauf angesprochen witzelte Kane: „Ich weiß nicht, ob er oder Bischi der besser aussehende Zwilling ist. Da gibt es einen harten Konkurrenzkampf.“
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Binder habe sich aber „wirklich gut entwickelt“, sich gut integriert und trainiere auch sehr gut. Auch Kane erinnerte an die Spielzeit, die der Flügelspieler in der Saisonvorbereitung bekommen habe. „Es war gut für ihn, dass er am Mittwoch im Pokal auf dem Platz stehen konnte“, so Kane weiter. „Wenn man ein paar verletzte Spieler hat, ist das manchmal die Chance für einen jungen Spieler. Genau dafür trainiert man und bringt sich in eine solche Situation, um hoffentlich seine Chance nutzen zu können.“
Vielleicht werde Binder auch in Madrid „ein paar Minuten spielen“. Die Voraussetzungen dafür habe er jedenfalls im Training geschaffen. „Junge Spieler sind immer besonders motiviert, sich zu beweisen.“ Möglicherweise lässt Danks in Madrid auch erstmals beide Mittelfeld-„Zwillinge“ los.
Rocky-Qualitäten gegen die Rabaukentruppe gefragt
Eberl beschwor auf dem Weg nach Madrid insgesamt „Nehmerqualitäten“ wie bei Sylvester Stallone in dessen berühmten Boxer-Filmen: „Wir müssen Rocky-Qualitäten haben. Wir müssen einstecken.“
Das dürfte im Duell mit dem vom argentinischen Chefcoach Diego Simeone angeführten Atlético in jedem Fall gefragt sein. Ex-Bayern-Kapitän Thomas Müller hatte die Madrilenen, die bekannt dafür sind, die Grenzen des Erlaubten dabei häufig bis zum Äußersten auszureizen, nicht umsonst einmal als „die größten Rabauken im europäischen Fußball“ bezeichnet.
Die Ausgangslage verspricht jedenfalls eine umkämpfte Partie. Denn sowohl Atlético (vier Punkte) als auch die Bayern (fünf Punkte) brauchen nach mehreren Patzern nun eigentlich unbedingt einen Sieg, um nicht weiter den Anschluss an die Top-8 zu verlieren.
„Der Kakadu ist bereit für unseren nächsten Titel“
Das Gastspiel bei Atlético soll für die Bayern aber nur ein kurzer Zwischenstopp sein. Sie sind schließlich mit dem klaren Ziel angereist, unbedingt in knapp einem halben Jahr noch einmal ins Estadio Metropolitano zurückzukehren. Um dort dann mit ihrem Kult-Porzellan-Kakadu möglichst den Titeltriumph zu feiern.
