Baden im Rhein
„Wir haben alles versucht“: Polizei mit eindringlicher Warnung
19.06.2026 – 14:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei bis zu 37 Grad zieht es viele Kölner zur Abkühlung ins Wasser – und auch an den Rhein. Einsatzkräfte warnen jedoch mit bewegenden Worten vor den tödlichen Gefahren des Flusses.
Köln ächzt unter der anhaltenden Hitze. Während im Laufe des Freitags noch Temperaturen bis 37 Grad erwartet werden, bleibt es auch am Wochenende heiß. Laut kachelmannwetter.com erreichen die Temperaturen am Samstag 32 Grad und am Sonntag 26 Grad in Köln.
Viele Menschen zieht es bei diesen Temperaturen zur Abkühlung ans Wasser – doch gerade der Rhein birgt erhebliche Gefahren. Polizei, Feuerwehr, DLRG und Wasserwacht warnen deshalb eindringlich davor, im Fluss baden zu gehen.
In einem emotionalen Instagram-Post erinnert die Polizei NRW daran, wie oft Einsätze am Rhein für die Retterinnen und Retter zur Suche nach Vermissten werden – und nicht immer mit einem guten Ende.
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Seit September gilt ein Badeverbot im Rhein bei Köln
„Für Einsatzkräfte bedeutet jeder Einsatz im Rhein: Hoffnung gegen Realität, Leben gegen Tod, Aushalten, was sich nicht verarbeiten lässt“, heißt es in dem Beitrag. Die Einsatzkräfte gäben alles, wenn Personen im Rhein vermisst werden – sie riskieren ihr eigenes Leben, wie die Polizei weiter schreibt. „Für Menschen, die sie nicht kennen. Für eine letzte Chance“. Am Ende fällt jedoch oft der traurige Satz: „Wir haben alles versucht“.
Um solch tragische Schicksale zu vermeiden, werden die Retter deutlich: „Der Rhein ist kein Badegewässer. Strömungen, Strudel und Sogwirkungen machen ihn unberechenbar – und tödlich“.
Seit September vergangenen Jahres gilt in Köln ein Badeverbot am Rhein. Das Ordnungsamt der Stadt kontrolliert die Uferabschnitte. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.
