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Läufer Abdilaahi bricht dritten deutschen Rekord in Serie

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Läufer Abdilaahi bricht dritten deutschen Rekord in Serie
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Weltspitze kann nicht mithalten

Deutscher Leichtathlet Abdilaahi bricht dritten Rekord in Serie

17.05.2026 – 12:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Mohamed Abdilaahi knackt in diesem Jahr einen deutschen Rekord nach dem anderen. (Quelle: IMAGO/Jiang Han/imago)

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Mohamed Abdilaahi gewinnt in Shaoxing über 3000 Meter mit Jahresweltbestzeit und unterbietet einen deutschen Rekord von Dieter Baumann. Es ist bereits seine dritte deutsche Bestmarke im dritten Rennen des Jahres.

Beim Diamond-League-Auftakt in Shaoxing hat Mohamed Abdilaahi über 3000 Meter die Jahresweltbestzeit aufgestellt und dabei den deutschen Rekord von Dieter Baumann um fast fünf Sekunden unterboten. Der 27-jährige Mönchengladbacher gewann das Rennen in 7:25,77 Minuten vor einer hochkarätigen Konkurrenz.

Hinter Abdilaahi kamen Reynald Cheruiyot aus Kenia in 7:26,11 Minuten und der Schwede Andreas Almgren in 7:26,48 Minuten auf die Plätze zwei und drei. Cheruiyot ist WM-Dritter über 1500 Meter, Almgren WM-Dritter über 10.000 Meter. Vierter wurde Ex-Weltmeister Timothy Cheruiyot aus Kenia.

Abdilaahi suchte nach dem Rennen die richtigen Worte: „Das ist einfach unglaublich.“ Im Januar hatte er die nationale Bestmarke im Zehn-Kilometer-Straßenlauf übernommen, im März den Baumann-Rekord über 10.000 Meter aus dem Jahr 1998 gebrochen. Damit hat er Baumann nun auch die letzte nationale Freiluftbestmarke in seinem Disziplinbereich abgenommen – zuvor waren es bereits die Rekorde über 5000 Meter und 10.000 Meter.

„Ich komme jetzt erst in die besten Jahre“

Das Rennen hatte Abdilaahi mit klarem Ziel angegangen. Er sagte: „Ich habe vor dem Rennen schon an den Rekord gedacht. Das ist mein drittes Rennen in diesem Jahr und mein dritter deutscher Rekord.“ In der ewigen Weltbestenliste über 3000 Meter belegt er nun Rang 15 – noch vor der äthiopischen Lauflegende Kenenisa Bekele. Nur zwei Europäer waren je schneller.

imago images 1064112987Vergrößern des Bildes
Langstreckenläufer Dieter Baumann hielt jahrzehntelang die deutschen Rekorde. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Andreas Ulmer/imago)

Auch das Trainingslager spielte eine Rolle. Abdilaahi erklärte: „Mit Almgren habe ich im letzten Trainingslager trainiert, da war ich etwas stärker. Das hat mir Selbstvertrauen und die Gewissheit gegeben, dass das Training gut läuft.“

Bei großen Meisterschaften lief es für den Läufer bislang weniger rund. Bei Olympia 2021, den Weltmeisterschaften 2022 und 2025 sowie der EM 2024 schied er jeweils in der Vorrunde aus. Bei „leichtathletik.de“ sagte er: „Für einen Langstreckenläufer bin ich noch ziemlich jung. Ich habe schon ziemlich früh performt, aber nicht konstant gute Leistungen abrufen können.“

Mit dem Rekord im Rücken soll sich das aber jetzt ändern: „Daran gilt es in den nächsten Jahren zu arbeiten, um auch bei Meisterschaften abliefern zu können. Ich glaube, ich habe das Zeug dazu. Ich komme jetzt erst in die besten Jahre.“ Die EM 2026 in Birmingham könnte ein erster Prüfstein sein.

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