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Finanzen

„Kurs der Ampel schadet Wirtschaft“ – Interview mit Ökonomin Grimm

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Februar 2024Keine Kommentare4 Mins Read
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„Kurs der Ampel schadet Wirtschaft“ – Interview mit Ökonomin Grimm
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Die Ampel will die Wirtschaft ankurbeln. Nur wie? Die Ökonomin Veronika Grimm erklärt, was die Politik nun schleunigst tun sollte – und warum Stillstand zur Gefahr wird.

„Nicht mehr wettbewerbsfähig“, „nachgerade peinlich“: Deutschlands Wirtschaft tritt auf der Stelle – und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sowie Finanzminister Christian Lindner (FDP) beurteilen diesen Umstand, als seien sie selbst nicht mitverantwortlich für die Misere.

Gerade erst hat die Regierung ihre Wachstumsprognose für 2024 stark gesenkt. Lediglich um 0,2 Prozent dürfte die deutsche Wirtschaft dieses Jahr wachsen, heißt es. Und viel schlimmer: Auf mittlere Sicht sieht es kaum besser aus, weil vielerorts die Arbeitskräfte fehlen.

Eine, die all das stark umtreibt, ist die Ökonomin Veronika Grimm. Als eine der fünf „Wirtschaftsweisen“ berät sie die Regierung. Im Interview mit t-online erläutert Grimm, warum kurzfristige Steuererleichterungen für die Unternehmen nur ein erster Impuls für die kränkelnde Wirtschaft sein können und warum langfristig kein Weg an einem höheren Renteneintrittsalter und einer Reform der Schuldenbremse vorbeiführt.

t-online: Frau Grimm, ist die deutsche Wirtschaft noch zu retten?

Veronika Grimm: Prinzipiell ja. Aber dafür müsste die Bundesregierung entschlossen und beherzt die drängenden Themen anpacken. Gut ist, dass wir jetzt endlich die Debatte über die wirtschaftspolitische Antwort führen, die aktuelle Bestandsaufnahme ist richtig. Nun müssen daraus aber die richtigen Maßnahmen folgen.

Ehe wir uns der richtigen Medizin widmen, bleiben wir zunächst noch bei der Diagnose. Woran kranken Deutschlands Unternehmen?

Neben der viel diskutierten Bürokratie und den hohen finanziellen Belastungen der Firmen ist unser größtes Problem, dass wir in eine strukturelle Wachstumsschwäche hineinlaufen. Das liegt vor allem am demografischen Wandel: In den nächsten Jahren gehen deutlich mehr alte Menschen in Rente, als junge in den Arbeitsmarkt nachwachsen. Dieser Rückgang des Arbeitsvolumens senkt das Wachstumspotenzial. Wenn alles so weitergeht, wird die deutsche Wirtschaft bis zum Ende des Jahrzehnts nur um 0,4 Prozent pro Jahr wachsen – das ist gerade einmal ein Drittel des jährlichen Zuwachses im vergangenen Jahrzehnt.

Das bedeutet, dass keine zusätzlichen Spielräume entstehen. Und das ist ein Problem, denn gleichzeitig stehen wir vor extrem großen Herausforderungen: Klimaschutz, die digitale Transformation, der Erhalt und Ausbau von Infrastrukturen. Hier ist natürlich vielfach auch der Staat gefragt. Wenn der aber parallel dazu weniger Steuern einnimmt, führt das zwangsläufig zu Verteilungskämpfen. Um das eine zu schaffen, muss die Politik dann bei anderem sparen.

Was ja schon jetzt zu beobachten ist, siehe Agrarsubventionen.

Richtig. Doch das wird sich noch zuspitzen. Wächst die Wirtschaft nicht, gefährdet das auch den sozialen Frieden.

Rechnen Sie auch damit, dass mehr Menschen ihren Job verlieren werden, wenn die Wirtschaft nicht mehr so stark wächst?

Nein, diese Angst ist nicht begründet. Wir werden keine Massenarbeitslosigkeit erleben. Grund dafür ist der schon angesprochene demografische Wandel. Viele Firmen klammern sich geradezu an ihre Mitarbeiter, weil absehbar weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden. Allerdings wird es Strukturwandel geben, und nicht jeder wird in seinem aktuellen Job bleiben können …

… weil durch Automatisierung oder den Einsatz von Künstlicher Intelligenz einzelne Jobs wegfallen.

Richtig. Wo der Ersatz von Arbeitskräften durch Automatisierung oder neue Technologien möglich ist, werden Unternehmen diesen Weg gehen. Allerdings wird es an anderer Stelle eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften geben, nämlich dort, wo eine Substitution von Arbeit nicht möglich ist. Diese Chancen muss der Einzelne dann auch ergreifen, und Weiterbildung und Umschulung müssen ihn dazu in die Lage versetzen. Ein Job fürs ganze Leben – das ist vorbei. Wir brauchen Mut und Willen zur Veränderung. Insgesamt als Volkswirtschaft, aber auch jeder für sich. Unser Wohlstand ist nicht gottgegeben. Wir werden in den kommenden Jahren stärker als bisher um ihn kämpfen müssen.

Zur Person

Veronika Grimm, Jahrgang 1971, zählt zu den führenden Wirtschaftswissenschaftlern des Landes. Die Ökonomin ist seit 2020 eine der fünf „Wirtschaftsweisen“ und berät in dieser Funktion die Bundesregierung in gesamtwirtschaftlichen Fragen. Grimm lehrt als Professorin an der Universität Erlangen-Nürnberg und beschäftigt sich vor allem mit Energiemärkten.

Womit wir bei der Therapie der erkrankten Wirtschaft wären. Finanzminister Christian Lindner hat dafür eine Art Aufschwungspaket ins Spiel gebracht. Was sollte da alles rein?

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