290 Jobs in Gefahr

Zulieferer Hess Plastics ist insolvent

Aktualisiert am 05.08.2026 – 09:54 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Schwäche der Auto-Industrie macht auch den Zulieferbetrieben zu schaffen. (Symbolbild) (Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)

Die deutsche Autoindustrie schwächelt. Das bringt auch viele Zuliefererfirmen in Bedrängnis. Nun ist ein Kunststoffspezialist aus Nordrhein-Westfalen insolvent.

Deutschlands Autoindustrie steckt in der Krise. Allein VW will bis zu 100.000 Stellen streichen und die Produktion drosseln. Die Folgen spüren auch die Autozulieferer. Nun meldet der Kunststoffspezialist Hess Plastics in Neunkirchen im nordrhein-westfälischen Siegerland Insolvenz an. Mit 290 Jobs stehen mehr als die Hälfte der insgesamt 550 Arbeitsplätze beim dem insolventen Unternehmen auf der Kippe.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Nikolaos Antoniadis erklärte der „Bild“-Zeitung: „Eine langfristige Sicherung des Unternehmens und der Arbeitsplätze ist nur durch einen Investor möglich.“

Der insolvente Traditionsbetrieb Hess Plastics produziert seit 75 Jahren im Siegerland. Die Autobranche macht knapp ein Viertel des Geschäfts des Unternehmens aus. Doch sind die Autobauer entscheidend. Zudem lasten hohe Kosten für Energie und Personal auf den Geschäftszahlen des Kunststoffspezialisten.

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