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Ab Mittwoch im Stream: Dieser Kult‑Western aus den 60ern steckt voller Action


30.06.2026 – 11:42 UhrLesedauer: 2 Min.

„Die glorreichen Sieben“: Ein japanischer Film lieferte die Vorlage. (Quelle: IFTN/imago)

Mit seinem Western „Die glorreichen Sieben“ schuf Regisseur John Sturges einen stilprägenden Klassiker des Genres mit einem namhaften Cast.

Bis sich Filme als Klassiker etablieren, braucht es manchmal etwas Zeit. Doch John Sturges schuf mit seinem geradlinigen Western „Die glorreichen Sieben“ ein Meisterwerk, das bereits in den 1960er-Jahren für Begeisterung sorgte. Die hochkarätige Besetzung trug entscheidend dazu bei.

Darum geht es in „Die glorreichen Sieben“

Jedes Jahr sehen sich die Bewohner des Dorfes Calvera einer wiederkehrenden Bedrohung ausgesetzt: Eine Banditenbande hat es auf die Ernte abgesehen, die immer wieder brutal geraubt wird. Um dem Terror endlich Einhalt zu bieten, beschließen die Bewohner, Profis anzuheuern, die sie gegen die Kriminellen verteidigen sollen.

Abenteurer Chris (Yul Brynner) nimmt das Angebot der Dorfbewohner an und macht sich auf die Suche nach sechs weiteren Helfern. Gemeinsam stellen sich die Revolverhelden der Aufgabe, das Dorf vor einem weiteren Überfall zu schützen.

So sehenswert ist „Die glorreichen Sieben“

Während einige Kritiker wie die Filmseite „film-rezensionen.de“ die Naivität des Westerns bemängeln, sehen andere die simple Struktur des Skriptes und die starke Action als Pluspunkt. Gut gegen Böse: Die internationale Presse stimmt laut dem Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ mit 93 Prozent für den geradlinigen Film. 87 Prozent des Publikums teilen diese Meinung. Die Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 7,7 von maximal 10 Sternen.

Der Klassiker steht ab Mittwoch, 1. Juli 2026, auf Prime Video zum Streaming bereit. Alternativ kann der Film bei Magenta TV gekauft oder geliehen werden.

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Vorlage stammt von Akira Kurosawa

Mit seiner klaren Abgrenzung zwischen Gut und Böse sowie der deutlichen Haltung hinsichtlich Moral und Werten wirkt „Die glorreichen Sieben“ sehr amerikanisch. Allerdings stammt die Vorlage und Idee zum Western aus einer gänzlich anderen Kultur.

Tatsächlich basiert John Sturges‘ Werk auf dem Historienfilm „Die sieben Samurai“ von Akira Kurosawa. Wie der Titel verrät, handelt auch Kurosawas Werk von sieben mutigen Männern, die für das Recht der Schwächeren eintreten. 1954 erschien das Original in den Kinos.

Remake mit Star-Cast

Im Jahr 2016 nahm sich Antoine Fuqua des Stoffes an und brachte ein Remake für eine neue Generation in die Kinos. Unter anderem nahmen Ethan Hawke, Chris Pratt und Denzel Washington im Sattel Platz und verpassten dem Original eine Frischzellenkur. Inhaltlich blieb Fuqua jedoch nah an der Ausgangsgeschichte.

Damit trat der Cast in die Fußstapfen von Yul Brynner, Steve McQueen, Eli Wallach, Charles Bronson, Robert Vaughn, Horst Buchholz, James Coburn und Brad Dexter. Robert Vaughn wurde für seine Leistung 1961 mit einer Nominierung als „Bester männlicher Newcomer“ bei den Golden Globes geehrt.


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