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Kriminelle haben es auf Postbank-Kunden abgesehen

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Kriminelle haben es auf Postbank-Kunden abgesehen
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Neue Betrugsmasche

Kriminelle haben es auf Postbank-Kunden abgesehen


03.07.2026 – 12:05 UhrLesedauer: 2 Min.

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Postbank-Logo: Betrüger wollen Kunden der Bank mit einer gefälschten E-Mail ködern. (Quelle: IMAGO/Joko/imago)

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In einer gefälschten E-Mail werden Postbank-Kunden zur Aktualisierung einer App aufgefordert. Wer darauf eingeht, riskiert nicht nur den Verlust sensibler Daten.

Postbank-Kunden sollten momentan besonders aufmerksam sein: Mit einer gefälschten E-Mail setzen Betrüger die Empfänger der Nachricht unter Druck. Das berichten die Verbraucherzentralen auf ihren Seiten.

In der E-Mail gehe es um eine angebliche Aktivierung oder Aktualisierung der „SecureGo+“-App. Das ist eine Anwendung, mit der Bankkunden ihre Überweisungen und Kreditkartenzahlungen auf dem Handy freigeben können. Bei Missachtung der Nachricht werde das Konto angeblich dauerhaft gesperrt.

  • Betrugsmethode: Was ist Phishing und wie erkenne ich die gefährlichen E-Mails?
  • Betrugsmasche: Verbraucherschützer warnen vor falschen Verbraucherschützern

Zahlreiche Hinweise auf Phishing

Welche Merkmale in der E-Mail weisen auf einen Betrugsversuch hin? Der auffälligste Hinweis sei der Betreff, so die Verbraucherschützer. Dort stehe: „Letzte Erinnerung: Ihr Konto wird dauerhaft gesperrt.“ Solche alarmistischen Aufrufe seien ein Anzeichen von sogenannten Phishing-Nachrichten, wie diese Betrugs-Mails auch genannt werden.

Neben einer Kontosperrung drohten die Kriminellen mit weiteren angeblichen Einschränkungen, dass etwa Überweisungen bei Missachtung der Nachricht angeblich nicht mehr möglich seien oder die Bankkarte gesperrt werde.

Auffällig sei zudem auch ein fehlerhaftes Datum: In der Mail steht „0. JULI 2026“. Zudem tauche innerhalb der Nachricht ein weiterer Betreff auf: „Verpflichtende Aktualisierung Ihres Online-Zugangs“. Auch diese Merkmale sprechen laut der Verbraucherschützer für einen Betrugsversuch.

Hinzu kommen eine unpersönliche Anrede und Absenderadresse, eine sehr kurze Frist, bis das Konto angeblich gesperrt wird. Solche Elemente sollen Empfänger verunsichern und zu schnellem Handeln bewegen, teilen die Verbraucherzentralen mit.

Link nicht anklicken

Empfänger sollten die in der Nachricht genannte Aufforderung ignorieren. Die Mail sollte nicht beantwortet, sondern in den Spamordner verschoben werden, um persönliche Daten zu schützen. Auf keinen Fall sollten Empfänger auf den in der E-Mail enthaltenen Link klicken.

Die Kriminellen versuchen damit, an persönliche Daten ihrer Opfer zu kommen, wie etwa Name, E-Mail-Adresse, Passwörter oder den Geburtstag. Diese Daten können sie entweder im Darknet verkaufen oder selbst nutzen, um sich in Online-Accounts wie das Bankkonto einzuloggen und dieses zu plündern.

Wer Kunde der Postbank und unsicher ist, sollte mögliche Mitteilungen ausschließlich über offizielle Wege prüfen. Dazu zählen die App, das Onlinebanking oder bekannte Kontaktwege der Postbank.

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