Tragisches Flugzeugunglück
„Mit schwerem Herzen“: Krankenhaus trauert um Gründer
19.05.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Rainer Salfeld, Gründer der Artemed-Klinikgruppe, stirbt bei einem Flugzeugabsturz. Das Krankenhaus Tabea in Hamburg, das zum Unternehmen gehört, nimmt Abschied.
Mit emotionalen Worten nimmt die Artemed-Klinikgruppe Abschied von ihrem Gründer Prof. Dr. Rainer Salfeld. Der Unternehmer kam am Samstag bei einem Flugzeugunglück ums Leben, wie das Unternehmen auf Instagram „mit schwerem Herzen“ mitteilte.
Zur Klinikgruppe gehört auch das Krankenhaus Tabea in Hamburg-Blankenese. Die Fachklinik ist unter anderem auf orthopädische und neurochirurgische Erkrankungen des Bewegungsapparats sowie auf Dermatochirurgie und Venenleiden spezialisiert.
Bewegende Abschiednahme
In einem Statement, das auf der Instagram-Seite des Krankenhauses Tabea erschien, wird der Tod Salfelds als „unfassbarer Verlust“ beschrieben. Weiter heißt es: „Rainer Salfeld hat die Artemed nicht nur gegründet, sondern sie auch bis in die kleinste Struktur geprägt.“ Besonders hervorgehoben wurden „seine Innovationsfreude, sein wirtschaftliches Geschick, sein Humor und vor allem seine Menschlichkeit und Wertschätzung“.
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Die Klinikgruppe betonte zugleich, das Unternehmen sei dank Salfelds Weitblick „auf festen und finanziell stabilen Beinen“. Die Zukunft wolle man „in seinem Sinne weiter gestalten“.
Ursache wird noch untersucht
Zum Schluss wurden persönliche Worte an die Familie des Klinik-Chefs gerichtet: „Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen drei Kindern und seiner gesamten Familie.“ Salfeld werde nicht nur als Gründer und Visionär, sondern vor allem als außergewöhnlicher Mensch in Erinnerung bleiben.
Der Absturz ereignete sich nahe Mannheim. Auch der Pilot kam ums Leben. Die Ursache des Unglücks wird derzeit untersucht.
