Neuheiten vom Pariser Autosalon
Fiat zeigt Neuauflage des Multipla
Aktualisiert am 13.10.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 9 Min.
Vom neuen Citroën 2CV bis zum VW ID. Polo: Auf dem Pariser Autosalon werden zahlreiche neue Modelle erwartet. Gleichzeitig zeigt die Messe, wie sich die Kräfte in der Branche verschieben.
Nach einigen schwächeren Jahren dürfte der Pariser Autosalon 2026 wieder deutlich besser besetzt sein. Vom 12. bis zum 18. Oktober werden auf dem Messegelände Porte de Versailles mehr als 100 Aussteller erwartet. Viele etablierte Hersteller kehren mit großen Messeauftritten zurück, gleichzeitig wächst die Zahl chinesischer Marken weiter. Damit entwickelt sich der Mondial de l’Auto zunehmend zu einer europäischen Bühne für den Wandel der Automobilbranche.
Zu den größten Ausstellern zählt Stellantis. Der Konzern reist mit acht Marken und mehr als 60 Fahrzeugen an. Der Renault-Konzern setzt ebenfalls auf einen umfangreichen Auftritt mit Renault, Dacia, Alpine und Renault Pro+, zudem sind Hersteller wie Mercedes-Benz, Volkswagen, Hyundai und Kia mit ihren Neuheiten dabei. Parallel bauen chinesische Hersteller wie BYD, Changan, Zeekr, Li Auto oder Leapmotor ihre Präsenz in Europa weiter aus.
Der Pariser Autosalon 2026
Wann? 12. bis 18. Oktober 2026
Wo? Paris Expo Porte de Versailles
91. Ausgabe, mehr als 100 Aussteller werden erwartet.
Preise: Ab 13 Euro, Erwachsene bezahlen 20 bis 22 Euro für ein Tagesticket (je nach Wochentag)
Alfa Romeo

Mit dem Cuorerosso gibt Alfa Romeo einen Ausblick auf die künftige Gestaltung seiner Fahrzeuge. Das flache, fünftürige Coupé soll kein konkretes Serienmodell vorwegnehmen, sondern die künftige Formensprache der Marke definieren.
Der Name des Konzeptfahrzeugs bedeutet „Rotes Herz“ und verweist auf die sportliche Tradition der Marke. Dazu passt die flache, dynamisch gezeichnete Karosserie mit großen Rädern und einer speziellen roten Lackierung. Im Innenraum finden bis zu vier Personen Platz. Zur Ausstattung zählen ein Luftfahrwerk und eine Keramikbremsanlage von Brembo.
Technisch steht die Studie für eine Abkehr von der Konzentration auf batterieelektrische Antriebe. Die Plattform soll neben reinen Elektroautos auch Plug-in-Hybride, Mildhybride und Vollhybride ermöglichen. Denkbar ist laut Alfa Romeo etwa ein 2,9-Liter-V6-Vollhybridsystem mit Allradantrieb. Die Architektur eignet sich für Fahrzeuge mit bis zu 4,70 Metern Länge.
Alpine

Alpine nutzt die Heimmesse, um die nächste Generation der A110 weiter ins Rampenlicht zu rücken. Nachdem die Studie bereits beim Goodwood Festival of Speed zu sehen war, hat die Marke weitere Neuigkeiten zum Sportwagen angekündigt. Ergänzt wird der Auftritt durch die Elektromodelle A290 und A390.