Google Earth

Kostenloser Flugsimulator läuft jetzt im Browser


15.06.2026 – 15:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Virtueller Flug über die t-online-Redaktion: Die Steuerung im Flugsimulator erfordert etwas Übung. (Quelle: Screenshot / Google Earth)

Eine seit Jahren in Google Earth versteckte Funktion steht jetzt für alle bereit. Eine zusätzliche Software braucht es dafür nicht.

Google hat den Flugsimulator von Google Earth weltweit für alle Nutzer im Browser freigeschaltet. Wer die Funktion ausprobieren möchte, muss dafür kein zusätzliches Programm mehr installieren, wie Google über den Kurznachrichtendienst X mitteilt.

Neu ist die Funktion nicht. Sie steckt seit 2007 als verstecktes Extra in der Desktop-Version von Google Earth, wo sie sich über ein Tastenkürzel aufrufen ließ. Mit dem Schritt in die Web-Version fällt die Installation des Programms weg.

So startet der Flugsimulator

Der Modus wird direkt auf der Webseite von Google Earth gestartet. Nach einem Klick auf „Google Earth erkunden“ öffnet sich in der oberen Menüleiste das Menü „Tools“, dort wird der Flugsimulator ausgewählt. Steuern lässt sich das Flugzeug mit Tastatur, Maus oder per Fingertippen auf dem Tablet. Die Pfeiltasten lenken die Maschine, mit den Tasten „Bild auf“ und „Bild ab“ regelt man den Schub.

Standardmäßig zeigt der Simulator eine vereinfachte Karte ohne Gelände. Wer fotorealistische Satellitenbilder sehen will, stellt den Kartentyp unten links in der Übersicht von „Karte“ auf „Satellit“ um. Während des Flugs lädt Google Earth dreidimensionale Gebäude und hochauflösende Bilder nach. Bei hohem Tempo oder einer langsamen Internetverbindung kann es dabei zu Verzögerungen kommen.

Vereinfachte Flugphysik

Mit einem vollwertigen Flugprogramm wie dem Microsoft Flight Simulator lässt sich das Angebot nicht vergleichen. Google bezeichnet die Funktion als experimentell und setzt auf eine vereinfachte Physik. Auf Treibstoff oder Fliehkräfte müssen Nutzer nicht achten. Schlägt das Flugzeug auf dem Boden auf, pausiert die Simulation. Per Klick startet sie an einer sicheren Position neu.

Den Schritt ins Web begründet Google vor allem mit dem Spaß am Projekt. Zuvor hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehrere Werkzeuge der Desktop-Version ins Web übertragen, darunter Höhenprofile und neue Importarten.

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