Knallharte Entscheidung

Bayern-Bosse wollen wohl bei Laimer „rote Linie“ ziehen


01.05.2026 – 12:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Konrad Laimer: Der Vertrag des österreichischen Nationalspielers läuft 2027 aus. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Konrad Laimer kam im Sommer 2023 ablösefrei nach München. Nun läuft in knapp einem Jahr sein Vertrag aus – noch ist die Zukunft des Österreichers offen.

Der FC Bayern will wohl nicht um jeden Preis mit Defensiv-Allrounder Konrad Laimer verlängern und am Österreicher ein „Exempel statuieren“. So heißt es in der aktuellen Folge des „Bild“-Podcasts Bayern-Insider.

Laut Host Christian Falk wollen die Bayern Verantwortlichen nun eine „rote Linie“ ziehen: „Und die ziehen sie jetzt bei Konrad Laimer. Der hat angeblich – was wir gehört haben – eine Forderung von zwölf bis 15 Millionen Euro Jahresgehalt gestellt.“ Aktuell kassiere der Österreicher acht bis neun Millionen Euro.

Zumindest die neuen Forderungen wolle der deutsche Rekordmeister nicht erfüllen. Das liege auch daran, dass zuletzt die Verlängerungen von Jamal Musiala, Joshua Kimmich und Alphonso Davies teurer wurden, als zuvor eingeplant war.

Außerdem sehen die Verantwortlichen bei Laimer mit 28 Jahren wenig Zukunftsperspektive: „Du hast kaum einen Wiederverkaufswert und es ist sein letzter großer Vertrag.“ Laut Falk seien die Bayern sogar bereit, die Erfüllung des Vertrags bis 2027 zu erfüllen, um Laimer dann ablösefrei gehen zu lassen. Da der Rechtsfuß 2023 ablösefrei aus Leipzig kam, könne „man auch das verschmerzen“.

Falks Kollege, Heiko Niederer, bezeichnete eine mögliche verweigerte Verlängerung als Fehler der Bayern: „Ich finde, er wird da ein wenig unterschätzt und er hat es sich eigentlich auch verdient.“

Falk selbst ordnete jedoch noch ein, dass die Bayern einen Vorteil darin sehen könnten, beispielsweise Wunschspieler Givairo Read zu verpflichten. Um den Niederländer von Feyenoord Rotterdam gibt es seit Wochen Gerüchte über ein Interesse der Münchner. „Wenn die Bayern Read holen“, so begann Falk seine Erklärung, „dann zahlen sie weniger Gehalt – ok, dann zahlen sie zwar eine Ablöse – aber dann hätten sie einen jungen Spieler, von dem sie länger etwas haben und dazu einen Wiederverkaufswert.“

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