Bayern-Star gegen Ghana im Pech

Kolumbien sichert sich letztes Ticket fürs Achtelfinale


Aktualisiert am 04.07.2026 – 05:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Der letzte Achtelfinalist dieser WM-Endrunde steht fest. Eine weitere Mannschaft aus Afrika muss dafür die Heimreise antreten.

In den frühen Morgenstunden des Samstags stand das letzte Sechzehntelfinale der WM 2026 an. Kolumbien hat sich dabei mit 1:0 (1:0) gegen Ghana durchgesetzt. Jhon Arias erzielte das entscheidende Tor des Spiels bereits in der Anfangsphase (14.). Im zweiten Durchgang traf auch Bayern-Star Luis Díaz, er stand jedoch im Abseits.

Durch das Aus von Ghana verbleiben nur noch zwei afrikanische Teams im Turnier. Einzig Marokko und Ägypten haben das Sechzehntelfinale überstanden. Die Kolumbianer treffen unterdessen am Dienstag im Achtelfinale auf die Schweiz (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online).

So lief das Spiel

Durch die starke Vorrunde mit dem Gruppensieg vor Portugal wuchsen in Kolumbien bereits große Hoffnungen. „Es ist schön, dass wir von einigen als Mitfavorit gesehen werden. Aber das musst du auf dem Platz zeigen“, sagte Trainer Nestor Lorenzo: „Unser Team hat gelernt, mit der Rolle und der Verantwortung umzugehen.“ Das zeigten die „Cafeteros“ im nahezu komplett in Gelb gefärbten Kansas-City-Stadion von Beginn an, auch wenn die Anfangsphase äußerst kurios verlief.

Erst musste Ex-Bundesliga-Spieler Jhon Córdoba bei Kolumbien wegen einer Leistenverletzung durch Luis Suárez ersetzt werden (8.), ehe bei Ghana Marvin Senaya mit einer Muskelblessur für Alidu Seidu Platz machte (13.). Während Suárez sofort im Spiel war und traumhaft auf den zweiten Pfosten flankte, befand sich Seidu noch im Tiefschlaf und ließ Arias vollkommen frei einschieben. Die Südamerikaner rissen die Spielkontrolle komplett an sich, kombinierten flüssig und gefällig.

Gegen den auch nach dem Rückstand tiefstehenden Block von Ghana gab es im letzten Drittel aber kaum Lücken. Das Team von Carlos Queiroz, der von Februar 2019 bis Dezember 2020 ziemlich glücklos auch Kolumbien trainiert hatte, tat für die Offensive im ersten Durchgang bis auf den frühen Warnschuss von Thomas Partey nach 57 Sekunden nichts. Stattdessen musste sich hinten der nach Verletzung zurückgekehrte Stammkeeper Lawrence Ati Zigi beim Kopfball von Johan Mojica auszeichnen (45.+1).

Nach dem Wechsel verlagerte Ghana das Spiel etwas mutiger in die gegnerische Hälfte – und lief dabei gleich reihenweise in Konter: Díaz‘ Treffer zählte wegen Abseits nicht (56.), dann scheiterte er allein vor Ati Zigi (58.). Den „Black-Stars“ fehlten im Spiel nach vorne trotz aller Bemühungen und Topstar Antoine Semenyo gänzlich die Mittel.

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