König Harald über Mette-Marits Zustand
„Wir hofften, dass es erst später passieren würde, nicht jetzt“
28.05.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Das norwegische Königshaus plagen derzeit gesundheitliche Sorgen. Jetzt meldete sich König Harald mit ernsten Worten.
König Harald V. von Norwegen ist von seiner Provinzreise zurückgekehrt und hat sich den Fragen der Presse gestellt. Dabei sprach er über gleich mehrere Themen, die die norwegische Königsfamilie derzeit beschäftigen. Er äußerte sich etwa zu Königin Sonja, die wegen Herzproblemen im Krankenhaus behandelt wurde, inzwischen aber wieder zu Hause ist.
„Ihr Zustand ist viel besser. […] Als ich abreiste, war es nicht gut. Sie war ein wenig niedergeschlagen, weil sie nicht mitkommen durfte […] Aber soweit ich weiß, geht es ihr viel besser als zu dem Zeitpunkt, als ich abreiste. Jetzt ist die Medikamenteneinnahme unter Kontrolle“, sagte König Harald V. laut NRK.

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Der Palast hatte am 27. Mai mitgeteilt, dass Sonja an Herzflimmern und Herzinsuffizienz leide und zur Untersuchung und Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. Bereits am 24. Mai war bekannt geworden, dass die 88-Jährige wegen derselben Beschwerden für eine Woche krankgeschrieben worden war. Damals hatte sie das Krankenhaus noch nicht stationär aufsuchen müssen.
„Sie ist schwer krank. Daran besteht leider kein Zweifel“
Auch der Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit gibt Anlass zur Sorge. Über die 52-Jährige sagte König Harald: „Sie ist schwer krank. Daran besteht leider kein Zweifel.“ Mette-Marit leidet an Lungenfibrose, einer unheilbaren Lungenkrankheit.

Zuletzt wurde sie mehrfach mit einem Gerät zur Atemunterstützung gesehen. „Wir haben von den Ärzten gehört, dass dies passieren wird. Aber wir dachten und hofften, dass es erst später passieren würde, nicht jetzt. Doch nun ist es plötzlich sehr relevant“, erklärte König Harald dazu.
In der Vergangenheit hatte zudem Mette-Marits Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein für Aufsehen gesorgt. Darauf kam König Harals ebenfalls zu sprechen. Er rechne es Mette-Marit hoch an, dass sie den Kontakt zu ihm frühzeitig abgebrochen habe, und nahm sie dabei in Schutz: „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Kronprinzessin nichts Illegales getan hat.“ Von der Verbindung der beiden habe er selbst erst durch die Presse erfahren.
