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Köln: Tausende Studenten bei Anti-Merz-Demo

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Köln: Tausende Studenten bei Anti-Merz-Demo
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Universität zu Köln

Tausende demonstrieren gegen Friedrich Merz


13.07.2026 – 18:48 UhrLesedauer: 2 Min.

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Hunderte Menschen auf der Kölner Uniwiese: Sie protestieren gegen Merz. (Quelle: Henning Kaiser/dpa)

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Linke Bündnisse machen gemeinsame Front gegen die Bundesregierung: Tausende Demonstranten versammeln sich an der Uni Köln, während Friedrich Merz dort die „Adenauer School of Government“ einweiht.

Die Bundesregierung wird aus einer Vielzahl von Gründen kritisiert: Die Abschaffung des Achtstundentags, die Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes, Kürzungen bei der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag für Arbeitnehmer.

Daher war schon im Vorfeld klar: Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag die Uni Köln besucht, um die „Adenauer School of Government“ einzuweihen, gibt es Proteste. Um 12.30 Uhr wurde Friedrich Merz erwartet. Bereits um 12 Uhr war die Uniwiese gut besucht.

Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer anfangs auf etwa 1.000. Laut den Veranstaltern waren es am Ende der Demonstration 4.000 bis 5.000 Teilnehmer.

Köln: Axel Ockenfels (l-r), Direktor der "Adenauer School of Government“ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Joybrato Mukherjee Rektor der Universität zu Köln und Markus Ogorek, Vizedirektor der "Adenauer School of Government“ bei der Eröffnung.Vergrößern des Bildes
Köln (v.l.n.r.): Axel Ockenfels, Direktor der „Adenauer School of Government“ (ASG), Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln, und Markus Ogorek, Vizedirektor der ASG, bei der Eröffnung. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa)

Merz-Protest in Köln: gegen Angriff auf Sozialstaat

Auf der Demonstration waren die üblichen Slogans wie „Siamo tutti antifascisti“ und „Merz leck Eier“ zu hören. Der letztgenannte Slogan erfreut sich in linken Kreisen großer Beliebtheit, seit bei einer Demonstration gegen die Wehrpflicht ein gleichlautendes Plakat von der Polizei sichergestellt worden war.

Paula Woltering, die Pressesprecherin des Demo-Bündnisses, sprach vom „größten Angriff auf den Sozialstaat und die Arbeitnehmerrechte, den wir in der Geschichte der Bundesrepublik gesehen haben“. Auch die steigenden Rüstungsausgaben führten zu viel Kritik bei den Demonstranten. So meinte Christoph Schulenkorf von attac: „Wir kritisieren, dass Milliarden für Rüstung ausgegeben werden, dass aber da, wo die Menschen wirklich Geld brauchen, gesagt wird, es sei kein Geld vorhanden.“

Auch außenpolitische Themen waren auf der Demo präsent, so waren etwa viele Palästina-Flaggen zu sehen.

Merz-Demo in Köln weitestgehend friedlich

Die Demonstration verlief ruhig. Einzig die Aktion eines rechten Streamers führte kurzzeitig zu Aufregung. Dabei handelte es sich um Sebastian Weber. Er betreibt den Kanal „Weichreite TV“ und zählt 255.000 Abonnenten. Nach Webers Erzählung sind Rechte grundsätzlich friedlich, Linke gewaltbereit.

Weber lenkte die Aufmerksamkeit eines Teils der Demonstrierenden auf sich. Dabei wurden zwar Beleidigungen geäußert, doch abgesehen davon blieb es friedlich.

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