Österreichischer Künstler

Gemälde-Auktion stellt neuen Rekord auf

19.11.2025 – 09:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Neuer Klimt-Rekord: Bei einer Versteigerung bei Sotheby’s wurde das Gemälde „Portrait of Elisabeth Lederer“ für 238 Millionen Dollar versteigert. (Quelle: -/dpa)

Bei den Herbstversteigerungen der großen Auktionshäuser wird regelmäßig die Millionenmarke geknackt. Neben mehreren kuriosen Stücken wurde in New York auch ein Werk des Österreichers Gustav Klimt versteigert – und brach einen Rekord.

Ein Gemälde des österreichischen Malers Gustav Klimt ist in New York bei dem Auktionshaus Sotheby’s für umgerechnet etwa 204 Millionen Euro versteigert worden. Das Bild ist damit das zweitteuerste Gemälde, das je bei einer Auktion den Besitzer wechselte. Die potenziellen Käufer lieferten sich bei der Auktion einen 20-minütigen Bieterwettstreit.

Das Klimt-Porträt verdrängt ein Bild der Schauspielerin Marilyn Monroe des Künstlers Andy Warhol in der Rangliste der teuersten Kunstwerke auf den dritten Platz. Das Warhol-Werk wurde für rund 195 Millionen Dollar versteigert.

Das teuerste Gemälde ist das Leonardo da Vinci zugeschriebene Bild „Salvator Mundi“. Es wurde bereits 2017 für 388 Millionen Euro versteigert.

Gustav Klimt zählt zu den wichtigsten Vertretern des Wiener Jugendstils. Das jetzt versteigerte Bild wurde zwischen 1914 und 1916 gemalt. Es zeigt die Tochter eines Industriellen-Ehepaars, das Klimt immer wieder unterstützte. Der bisherige Auktionsrekord für ein Klimt-Bild lag bei umgerechnet 93 Millionen Euro und wurde 2023 in London erzielt.

Das Klimt-Gemälde stammte aus der Sammlung des im Sommer verstorbenen Milliardärs Leonard Lauder. Aus dieser Kollektion versteigerte Sotheby’s im Rahmen der traditionellen Herbstauktionen noch zahlreiche weitere Stücke für insgesamt 527,5 Millionen Dollar.

Ein weiterer Höhepunkt des Auktionsabends war die Versteigerung einer goldenen Toilette des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan. Das voll funktionsfähige Klo aus 18-karätigem Gold mit dem Namen „America“ erzielte einen Preis von 12,1 Millionen Dollar. Den Zuschlag erhielt laut Auktionshaus „eine berühmte amerikanische Marke“.

Cattelan, der für seine skurrilen Skulpturen bekannt ist, hatte 2016 zwei Versionen der goldenen Toilette angefertigt. Eine davon war im Guggenheim-Museum in New York ausgestellt und später an das Geburtshaus von Winston Churchill in Großbritannien ausgeliehen worden, aus dem sie 2019 gestohlen wurde.

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